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Volkswagen-Konzernchef: "Toyota hätte es verdient gehabt"

Volkswagen-Vorstandschef Matthias Müller über den Porsche-Sieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2016: "Wie ein entscheidendes Gegentor in der 95. Minute"

(Motorsport-Total.com) - Die 24 Stunden von Le Mans 2016 haben den Motorsportfans einmal mehr in hoch emotionaler Art die Tücken dieses traditionellen Wettbewerbs aufgezeigt. Anthony Davidson, Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima sahen nach 23 Stunden und 55 Minuten wie die sicheren Sieger aus, Toyota verteilte bereits Fähnchen für den Jubel bei der Zieldurchfahrt - aber dann streikte der neue TS050, der bis dorthin wie ein Uhrwerk gelaufen war. Porsche staubte mit Neel Jani, Marc Lieb und Romain Dumas ab (hier die Chronologie des Rennens!).

Timo Bernhard

Matthias Müller verfolgte die 24 Stunden von Le Mans 2016 wieder live vor Ort Zoom

Ein Le-Mans-Drama der Extraklasse, das Ehrenstarter Brad Pitt niemals so hätte inszenieren oder darstellen können. Ein solches Szenario wäre als amerikanischer Kitsch abgestempelt und garantiert kein Kassenschlager geworden. Aber Le Mans 2016 ist real. "Aus unserer Sicht ist es das ambitionierteste Autorennen der Welt. Diesen Wettbewerb schätzen wir, deshalb sind wir mit unseren Marken präsent", sagt Volkswagen-Vorstandschef Matthias Müller im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Der Boss der Volkswagen AG hat mit seinen zwei Marken Porsche und Audi reichlich Pokale eingefahren. Ein Sieg für die Mannschaft aus Weissach, deren Le-Mans-Comeback er in seiner Funktion als Porsche-Vorstand bewilligt und oftmals begeistert begleitet hatte, zudem ein dritter Rang für Audi. Unter den Jubel über den 18. Triumph von Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans mischte sich viel Mitgefühl für die Konkurrenz aus Japan.


24h von Le Mans: Porsche applaudiert Toyota

Der bittere Verlust des Siegs von Toyota bei den 24 Stunden von Le Mans lässt auch das Siegerteam Porsche nicht kalt

"Mir tut es leid für die Toyota-Mannschaft. Das ist nicht der Weg, auf dem wir gern Rennen gewinnen möchten. Wir wollen es sportlich gewinnen - und in diesem Fall war es einfach nur Pech auf der anderen Seite. Porsche hat gewonnen, aber Toyota hätte diesen Sieg verdient gehabt", sagt Matthias Müller. "Es ist unheimlich schade, aber so ist der Sport. Es ist wie im Fußball, wenn du in der 95. Minute ein entscheidendes Gegentor kassierst. Das ist genauso blöd."

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