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Ducati-Heimspiel in Imola: Chaz Davies wittert neue Chance

Chaz Davies reist nach dem Rückschlag in Assen mit großen Hoffnungen nach Imola - Marco Melandri vor erstem Heimrennen mit Ducati

(Motorsport-Total.com) - WM-Herausforderer Chaz Davies reist mit 84 Punkten Rückstand zum Ducati-Heimspiel nach Imola und muss hoffen, dass Weltmeister Jonathan Rea Fehler macht. Aus eigener Kraft kann Davies die Meisterschaft vermutlich nicht mehr gewinnen. Mit Imola steht jetzt aber eine Strecke bevor, auf der Davies und die Ducati Panigale eine schlagkräftige Kombination ergeben. Im Vorjahr gewann der Brite beide Läufe und sicherte sich den Streckenrekord.

Chaz Davies © Ducati
Imola ist für Chaz Davies das beste Rennwochenende der Saison

"Imola ist für mich das beste Rennen des Jahres", betont Davies und nennt die Gründe: "Es ist die Atmosphäre, die Geschichte, und wenn alles gut läuft wie im vergangenen Jahr, dann ist es der beste Ort, um zu gewinnen und vor den Ducatisti zu feiern. Ich mag den Kurs sehr. Er ist ziemlich technisch und kommt meinem Fahrstil entgegen. Er ist aber auch ziemlich knifflig, da es so viele Höhenunterschiede gibt."

"Es ist nie einfach, die beste Abstimmung für das Motorrad zu erarbeiten. Der Bereich zwischen der Piratella und der Acque Minerali ist richtig schwierig, doch wenn man es richtig trifft, dann wird man belohnt", berichtet Davies, der nur als WM-Dritter nach Imola reist. "Assen verlief nicht nach Plan. Die Ergebnisse waren nicht so, wie wir uns vorstellten. Wir machten alles, was in unserer Macht stand und gaben auf der Strecke 100 Prozent. Ich bin zuversichtlich, dass wir den Spieß umdrehen können und ein bisschen mehr Glück haben."

Marco Melandri

Marco Melandri ist ebenfalls ein Fan der Traditionsrennstrecke in Imola Zoom

Ducatis Statistik in Imola sorgt für Zuversicht. Insgesamt 15 Siege konnte der italienische Hersteller über die Jahre feiern. Gespannt sein darf man, wie Marco Melandri zurechtkommt. "Imola ist ein Kurs, den ich sehr mag. Abgesehen von den Schikanen ist der Kurs umwerfend mit seinem flüssigen Layout und den einmaligen Kurven. Er ist umgeben von Natur und liegt genau zwischen meinem Zuhause und dem Ducati-Werk. Es ist ein besonderer Ort", schwärmt der Italiener.

"Aus verschiedenen Gründen konnte ich dort leider noch kein besonders gutes Ergebnis in der Superbike-WM einfahren, doch wir befinden uns in einer sehr guten Verfassung. Es ist wahr, dass wir in Assen zu kämpfen hatten, doch uns war bewusst, dass es früher oder später soweit sein wird. Ich bin immer noch dabei, zu lernen und mich zu verbessern. Die Erwartungen bei unserem Heimrennen sind natürlich hoch. Das ist eine weitere Motivation. Der Druck ist positiv", so Melandri.

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