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Honda mit Pedrosa und Pneumatik nach Donington

Repsol-Honda kann in Donington auf Dani Pedrosa setzen - Nicky Hayden könnte den Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung einsetzen

(Motorsport-Total.com) - Große Erleichterung bei Repsol-Honda: Dani Pedrosa ist nach seinem schweren Testunfall am Montag in Barcelona wieder fit und kann beim Grand Prix von Großbritannien in einer Woche teilnehmen. Und der Spanier hat gute Erinnerungen an die Strecke, denn 2004 gewann er das 250er- und 2006 das MotoGP-Rennen.

Daniel Pedrosa

Dani Pedrosa ist nach seinem Sturz in Barcelona wieder fit für Donington

Diesmal kommt Pedrosa als Barcelona-Sieger und mit sieben WM-Punkten Rückstand auf Valentino Rossi nach Donington: "Es war großartig, in Katalonien zu gewinnen, aber es sind noch viele Rennen zu fahren und wir müssen weiter pushen. Ich hatte am Tag nach dem Rennen einen Unfall, habe mir den Rücken und die Schultern verletzt, aber ich werde für das nächste Rennen fit sein", gab der Repsol-Honda-Pilot zu Protokoll.#w1#

Setup wie in Le Mans

"Donington ist eine eigenartige Strecke." Dani Pedrosa

"Donington", meinte er weiter, "ist eine eigenartige Strecke - nicht besonders griffig, es regnet oft. Meine Lieblingspassage ist das Bergaufstück zu Coppice. Den letzten Teil mag ich nicht, denn der ist sehr langsam und eng. Man braucht ein ähnliches Setup wie in Le Mans, Beschleunigung und Bremsen sind besonders wichtig. Außerdem braucht man viel Grip. Und man benötigt verschiedene Fahrstile: sehr sauber im ersten Teil, sehr aggressiv im zweiten."

Den Motor mit pneumatischer Ventilsteuerung wird Pedrosa übrigens nicht einsetzen, weil er den entscheidenden Vergleichstest am Montag mittendrin unterbrechen musste: "Wir sind zwei Runs damit gefahren, aber wir haben nicht genug Feedback, denn wir hatten für den Abend ein Meeting geplant, das nicht stattfinden konnte", erklärte sein Chefmechaniker Mike Leitner. "Außerdem ist die Power in Donington und am Sachsenring nicht ganz so wichtig."

Hayden mit pneumatischem Motor?

"Ich muss die Entscheidung des Teams abwarten." Nicky Hayden

Bei Teamkollege Nicky Hayden verhält sich die Lage anders, denn der Amerikaner konnte das neue Aggregat hinlänglich testen: "Ich hoffe, dass ich den Motor mit pneumatischen Ventilen verwenden kann, aber ich muss die Entscheidung des Teams abwarten", sagte er. "Es ist nie einfach, mit neuen Teilen in ein Rennwochenende zu gehen, aber sollten wir den Motor verwenden, dann werden sicher viel darüber lernen."

Und über Donington teilte er mit: "Ganz egal, wie gut du den ersten Teil erwischst - in den beiden Haarnadeln am Ende kannst du dir die ganze Runde kaputt machen. Die beiden Abschnitte sind komplett verschieden, daher muss man mit dem Setup einen Kompromiss eingehen: Was im ersten Abschnitt funktioniert, kann im zweiten Abschnitt schlecht sein. Daher ist es für die Aufhängungs- und Chassisjungs eine schwierige Aufgabe."