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Hart umkämpfte MotoGP laut Johann Zarco "für die Sportler sehr intensiv"

Knappe Abstände und unberechenbare Rennen: In der MotoGP haben mehr als zehn Fahrer Siegchancen und die Liste der potenziellen WM-Anwärter ist lang

(Motorsport-Total.com) - Am vergangenen Wochenende startete die MotoGP in die neue Saison. Vor dem Saisonstart taten sich die Fahrer und Experten schwer, konkrete Favoriten zu benennen. Viele Fahrer waren der Ansicht, dass mehr als zehn Piloten in der Lage sind, Rennen zu gewinnen. Und auch der Kreis der potenziellen WM-Anwärter umfasst mehr als fünf Piloten.

MotoGP Start

In der modernen MotoGP entscheiden Sekundenbruchteile über Sieg oder Niederlage Zoom

Die Fans können sich über spannende Rennen freuen, denn vor dem ersten Grand Prix des Jahres waren klare Prognosen schwierig. Und auch nach dem ersten MotoGP-Rennen des Jahres fällt es schwer, einen klaren WM-Favoriten zu benennen. Ducati, KTM und Honda standen in Katar auf dem Podium.

Aber auch Aprilia und Suzuki waren stark. Yamaha blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück, doch auf Strecken mit kürzeren Geraden dürfte Weltmeister Fabio Quartararo ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählen. Gleiches gilt für Yamaha-Teamkollege Franco Morbidelli.

Johann Zarco

Kleine Probleme warfen Johann Zarco beim Saisonstart zurück Zoom

Pramac-Ducati-Pilot Johann Zarco war einer der Fahrer, die sich in Katar nicht so stark in Szene setzen konnten. Der ehemalige Moto2-Champion kämpfte am Renn-Wochenende mit einigen Problemen, die man sich in der modernen hart umkämpften MotoGP nicht leisten darf. Von den Podestplätzen aus dem Vorjahr war der Franzose weit entfernt.

"Die Renn-Wochenenden werden noch schwieriger, weil alle Fahrer ein sehr hohes Potenzial haben und sehr schnell sein können", kommentiert Zarco und verweist auf das Qualifying-Ergebnis von WM-Mitfavorit Francesco Bagnaia (Ducati): "'Pecco' fuhr im Q2 eine großartige Rundenzeit, landete aber nur auf der neunten Position."


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Wenige Sekundenbruchteile sorgen in der modernen MotoGP dafür, dass man aus den Top 10 oder Top 15 rutscht. Vorbei sind die Zeiten, in denen Spitzenfahrer an einem schlechten Wochenende fünfte oder sechste Plätze einfahren konnten, weil die Hälfte des Feldes technisch deutlich unterlegen war.

"Das ist die Herausforderung dieser neuen Saison und es wird immer härter", stellt Johann Zarco fest, der seit der Saison 2017 in der Königsklasse fährt. "Es ist gut für die Show, aber für die Sportler sehr intensiv", so der routinierte Franzose.

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