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Ducati: Enea Bastianinis Sieg mit der 2021er-Ducati beruhigt Johann Zarco

Als Achter war Pramac-Pilot Johann Zarco in Katar der beste Ducati-Pilot mit der 2022er-Desmosedici: Warum er mit dem Ergebnis des MotoGP-Auftakts zufrieden war

(Motorsport-Total.com) - Der MotoGP-Saisonauftakt in Katar war für Ducati ein bittersüßes Erlebnis. Mit Enea Bastianini entschieden die Italiener das erste Rennen der neuen Saison für sich. Doch die 2022er-Desmosedici hinterließ keinen guten Eindruck.

Johann Zarco

Johann Zarco sammelte in Katar wichtige Punkte für die Meisterschaft Zoom

Werkspilot Francesco Bagnaia kritisierte nach dem Rennen Ducatis Herangehensweise (zur Reaktion des Italieners) und Ducati entschuldigte sich bei seiner Nummer eins (zur Reaktion). Pramac-Pilot Johann Zarco war in Katar als Achter bester Ducati-Pilot mit der 2022er-Maschine.

Beim Sprint zur Ziellinie setzte sich Zarco noch gegen Weltmeister Fabio Quartararo (Yamaha) durch. "Nach dem Qualifying am Samstag war ein Top-5-Ergebnis unrealistisch", bemerkt Zarco. "Ich kann aber zufrieden sein. Platz acht ist okay, wenn man ein MotoGP-Wochenende voller Höhen und Tiefen erlebt."

Johann Zarco erlebt kein reibungsloses Wochenende

"Wenn man ums Podium kämpfen möchte, dann muss man vom Freitag bis zum Samstag alles richtig zusammenbringen", weiß der MotoGP-Routinier. "Das gelang mir nicht, vor allem wegen der technischen Probleme am Freitag. Samstag war ein guter Tag, doch wir hatten nicht genug Glück", spielt Zarco die gestrichene Runde im Q1 an.

Johann Zarco

Johann Zarco musste in Katar einige Rückschläge verkraften Zoom

"Auch im Rennen fehlte das nötige Glück", erklärt Zarco, der einen schlechten Start erwischte. "Ich wusste, dass ich ein gutes Renntempo hatte. Ich wollte nicht zu viel riskieren. Mir war klar, dass der Start eine Schwäche war. Doch dann kam noch ein kleines technisches Problem hinzu. An diesem Wochenende brachten wir es einfach nicht zusammen."


Fotos: MotoGP: Grand Prix von Katar (Doha)


"Platz acht beschert mir ein gutes Gefühl. Im Rennen hatte ich ein gutes Gefühl für das Motorrad. Doch mir fehlt noch ein bisschen Selbstvertrauen. Ich traue mir einige Manöver auf der Bremse nicht zu. Ich habe meine Herangehensweise verändert und komme jetzt deutlich besser zurecht, auch wenn die Abstimmung der Maschine nicht gut ist. Ich muss ruhig bleiben und das Positive mitnehmen", schildert der Franzose.

Verpatzter Start erschwert die Aufgabe im restlichen Rennverlauf

Doch was lief beim Start schief? Von Startplatz 13 aus verlor Zarco in der ersten Runde viele Positionen und beendete die erste Runde nur auf Position 19. "Ich habe beim Start versucht, mich anzupassen. Das machte ich bereits im vergangenen Jahr. Doch das führt dazu, dass ich noch mehr Fehler mache als bei meinem natürlichen Stil. Ich habe also Zeit dabei verloren, anstatt schneller zu werden", erklärt er.

"Wir müssen zusammen mit den Ingenieuren an der Launch-Control arbeiten, damit mein Gefühl besser wird", so Zarco. "Die Ducati verfügt über sehr viel Potenzial, doch wir konnten es an diesem Wochenende nicht richtig nutzen. Ducati holte aber den Sieg. Das heißt, dass das Motorrad ziemlich gut ist, auch wenn das 2021er-Bike vorne lag und nicht das 2022er."

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