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Suzuki erreicht 357,6 km/h: "Vor einem Jahr war das unvorstellbar für uns"

Joan Mir führt beim Saisonauftakt der MotoGP in Katar die Topspeed-Wertung an und bestätigt damit die großen Fortschritte der Suzuki-Rennabteilung

(Motorsport-Total.com) - Suzuki konnte den Topspeed der GSX-RR im Winter deutlich verbessern. Beim MotoGP-Saisonauftakt in Katar führte Joan Mir die Topspeed-Wertung im Rennen an. Und auch Suzuki-Teamkollege Alex Rins erreichte sowohl im Rennen als auch in den Trainings hohe Topspeeds.

Joan Mir

Die Suzuki GSX-RR ist auf den Geraden keine leichte Beute mehr Zoom

Hohe Spitzengeschwindigkeiten zählen normalerweise nicht zu den klassischen Stärken des des Reihen-Vierzylinder-Konzepts. Die Gründe dafür sind die technischen Kompromisse bei der Einspritzung in die Brennräume und der auf Grund der breiteren Bauweise tendenziell höhere Luftwiderstand.

Doch Suzuki gelang es im Gegensatz zu Yamaha, die Leistung und damit den Topspeed deutlich zu verbessern. Joan Mir erreichte im ersten Grand Prix der Saison 357,6 km/h. Teamkollege Alex Rins kam auf einen Topspeed von 354,0 km/h. Zum Vergleich: Weltmeister Fabio Quartararos Yamaha erreichte nur 348,3 km/h und war somit deutlich langsamer.

Alex Rins

Alex Rins landete in der Topspeed-Wertung auf Platz fünf Zoom

"Ich bin sehr froh, denn ich konnte die Aprilias auf der Geraden überholen", kommentiert Suzuki-Pilot Joan Mir. "Das macht mich richtig happy. Vor einem Jahr war das noch unvorstellbar für uns. Wir konnten erkennen, dass wir uns jetzt beim Topspeed auf Augenhöhe befinden."

"Ich fuhr das gesamte Rennen über im Windschatten. Im vergangenen Jahr konnte ich trotz Windschatten nicht den Anschluss halten. Das ist jetzt möglich. Damit haben wir den ersten Schritt gemacht", lobt der MotoGP-Champion von 2020 die Arbeit der Suzuki-Ingenieure.


Fotostrecke: Was hinter den Startnummern der MotoGP-Piloten 2022 steckt

Joan Mir kam beim Katar-Grand-Prix auf der sechsten Position ins Ziel. Zu Sieger Enea Bastianini (Gresini-Ducati) fehlten Mir 4,8 Sekunden. Im Rennen hatte Mir Gelegenheit, die Motorräder seiner Gegner intensiv zu studieren. Dabei fiel ihm vor allem ein Manko der 2022er-Suzuki auf.

"Ich hatte im Vergleich zu den anderen Fahrern Probleme mit der Haftung am Hinterrad. Daran müssen wir intensiver arbeiten", fordert Mir. "Ich spürte es sowohl beim Beschleunigen als auch am Kurveneingang. Mein Hinterrad drehte durch. Das war bei den anderen Fahrern nicht so. Ich musste deshalb mehr Geschwindigkeit durch die Kurve mitnehmen."

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