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Danny Kent trennt sich via Twitter von Kiefer

Ex-Moto3-Champion Danny Kent verzichtet in Austin auf den Start und gibt später die Trennung vom Team bekannt - Dominique Aegerter fährt in die Top 5

(Motorsport-Total.com) - Große Aufregung bei Kiefer: Ex-Moto3-Weltmeister Danny Kent verzichtete in Austin überraschend auf den Start und sorgte später mit drei Twitter-Mitteilungen für Klarheit. "Aufgrund von nicht umkehrbaren Differenzen entschied ich mich dazu, von Kiefer und dem Moto2-Team zu trennen", schreibt der Brite und überrascht sein Team damit.

Danny Kent

Danny Kent möchte sich für den Rest der Saison ein anderes Team suchen Zoom

Teamchef Stefan Kiefer hielt in der offiziellen Mitteilung fest: "Bezüglich Danny ist zu sagen, dass er uns nach dem Warm-up mitgeteilt hat, dass er nicht am Rennen teilnehmen will, weil er sich körperlich nicht dazu in der Lage fühlt. Das ist aus der Sicht des Teams natürlich nur schwer nachvollziehbar. Wie es in dieser Sache beim nächsten Rennen weitergeht, werden wir bis spätestens kommenden Donnerstag mitteilen."

Doch Kent kam dem Team zuvor. "Es war eine schwierige Phase, seitdem ich zum Team stieß. Ich habe nicht das Gefühl, mein Potenzial zu erreichen. Deswegen entschied ich mich für die Trennung", begründet der 23-Jährige, der in Austin nur von Startplatz 24 ins Rennen gegangen wäre. "Ich bin nach wie vor hungrig und entschlossen und traue mir zu, in der Moto2 konkurrenzfähig zu sein", stellt Kent klar und fügt hinzu: "Ich wünsche Kiefer für die Zukunft alles Gute."

Nach dem Gewinn der Moto3-WM kehrte Kent im vergangenen Jahr in die Moto2 zurück, in der er eine offene Rechnung hatte, denn 2013 erlebte der ehemalige Tech-3-Pilot eine ernüchternde Saison. Doch nach der Rückkehr lief es nicht besser. Obwohl Kent bei Kiefer/Leopard eine Kalex erhielt, wurde er wie 2013 nur 22. der Fahrerwertung. Der Wechsel zu Suter sorgte zu Beginn für neue Motivation, doch bei den bisherigen Rennen der Saison 2017 holte Kent nur magere drei WM-Punkte.


Fotos: Moto2 in Austin


Kiefer kann nicht nachvollziehen, dass Kent das technische Paket verantwortlich macht. In Austin fuhr Teamkollege Dominique Aegerter in die Top 5 und zeigt damit, wozu die neue Suter fähig ist. "Am Ende der Distanz über 19 Runden hatte Aegerter dennoch gerade mal zehn Sekunden Rückstand auf den Sieger Franco Morbidelli. Diese Tatsache unterstreicht die Schlagkraft des Gesamtpakets bei Kiefer", hält das Team fest.

Aegerter sieht das ähnlich: "Es wäre vielleicht sehr viel mehr möglich gewesen heute, wenn ich Miguel (Oliveira) früher überholen hätte können. Doch dieses Rennen war für uns alle, das Team, Suter und auch für mich, eine Bestätigung, dass, wenn alle Puzzleteile richtig zusammengesetzt sind, dann unser Potenzial sehr groß ist. Davon bin ich aber schon seit langer Zeit überzeugt. Wenn alles stimmt, dann sind wir sehr schnell sind. Das haben wir gestern und heute eindrucksvoll bewiesen. Damit bin ich sehr glücklich und möchte dem Team, allen Sponsoren und Gönnern für die harte Arbeit und Unterstützung danken", so der Schweizer.

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