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Doppelte Punkte für die 500 Meilen-Rennen

Kurz vor dem Saisonstart haben die IndyCars ihr Punktesystem kräftig überarbeitet - die Strafversetzung nach Motorwechsel fällt weg

(Motorsport-Total.com) - Neues aus Indianapolis: Dreimal trägt die IndyCar-Serie in dieser Saison ein 500 Meilen-Rennen aus und alle diese drei Rennen werden ab sofort mit der doppelten Punktezahl versehen. Dies gab die IndyCar-Rennleitung unter Derrick Walker am Donnerstag bekannt. Diese drei Rennen der "Triple Crown" sind: Das Indy 500 am 25. Mai, Pocono am 6. Juli und das Saisonfinale in Fontana am 30. August.

Start zum 97. Indy 500

Neu für 2014: In Indianapolis gibt es ab sofort doppelte Punkte Zoom

Das bedeutet: Anstelle von 50 Meisterschaftspunkten ist ein Sieg in einem dieser drei Rennen nun 100 Punkte wert. Platz zwei ist demnach mit 80 statt nur 40 Punkten dotiert und so geht es weiter bis nach ganz hinten: Ab Rang 25 gibt es zehn statt nur fünf Punkte. "Wir wollen unseren Schlüsselrennen mehr Gewicht geben", begründete Walker. "Wir haben uns dazu mehrere Varianten angesehen, aber dies macht den Kampf um die Meisterschaft noch aufregender."

Zusätzlich gibt es für die Qualifikation zum Indy 500 ebenfalls ein neues Punktesystem: Die Pole-Position wird jetzt mit 33 Punkten belohnt. Anschließend geht es pro Startposition im Punkteschritt bergab, sodass Startplatz Nummer 33 noch einen Zähler mitnehmen kann. Zusätzlich gibt es für die neun Kandidaten im Pole-Shootout der besten Neun ebenfalls noch Bonuspunkte im gleichen Verfahren (neun bis eins).

Diese neuen Regeln haben eine Konsequenz: Im aktuellen IndyCar-Kalender 2014 gibt es nur sechs Oval-Rennen und 12 Nicht-Ovale. Durch diese neue Punkteverteilung werden die Oval-Spezialisten gestärkt, denn nun können auf den IndyCar-Ovalen (ohne Bonuspunkte) plötzlich maximal 492 Punkte geholt werden. Auf den Nicht-Ovalen sind es nach wie vor deren 600, also hat sich das Ungleichgewicht tatsächlich etwas zugunsten der Ovale bewegt.


Fotos: IndyCar-Tests im Barber Motorsports Park


Weiterhin gibt es ab sofort keine Strafversetzungen von zehn Startpositionen mehr, wenn ein Motor vor der Mindestlaufleistung von 2.500 Meilen gewechselt werden muss. In diesem Fall werden nun in der Herstellerwertung zehn Punkte abgezogen. Ist das Team der Initiator des Triebwerkwechsels, gibt es ein Minus von zehn Punkten in der Fahrer- und Teamwertung. Am darauf folgenden Wochenende muss das Team von ganz hinten starten - mit der Ausnahme Indianapolis.

Umgekehrt gibt es ab sofort einen Bonus von zehn Punkten in der Herstellerwertung, wenn ein Motor die planmäßige Laufleistung von 2.500 Meilen erreicht. Generell wurde die gesamte Herstellerwertung jetzt dem Punktesystem der Fahrerwertung angepasst, übrigens auch inklusive aller Bonuspunkte: Zwei Zähler für die meisten Führungsrunden und ein Zähler pro Lead-Lap.

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25.01. 21:15

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