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Alesi: Indy 500 mit Newman/Haas

Newman/Haas Racing gibt im Mai beim Indy 500 ein Comeback und schickt Jean Alesi am Steuer eines Dallara-Lotus ins Rennen

(Motorsport-Total.com) - Wie Jean Alesi bereits im September verkündete, wird er im Mai dieses Jahres erstmals beim legendären Indy 500 dabei sein. Der 47-jährige Ex-Formel-1-Pilot ist inzwischen als Lotus-Markenbotschafter tätig und wird bei seinen ersten IndyCar-Runden passenderweise in einem Dallara-Lotus sitzen. Eingesetzt wird das Fahrzeug nicht wie ursprünglich angedacht vom HVM-Team um Keith Wiggins, sondern von niemand geringerem als Carl Haas.

Jean Alesi

Jean Alesi gibt im Mai in Indianapolis sein Debüt als IndyCar-Pilot Zoom

Haas, der Mitbegründer und langjährige Mitbesitzer des Newman/Haas-Teams, kehrt somit im Mai für ein einmaliges Gastspiel zurück. Im Dezember hatte Newman/Haas nach 28 Jahren völlig überraschend seinen Rückzug aus dem IndyCar-Zirkus bekanntgeben müssen. Fehlende Sponsoren waren der Grund für das Ende einer Ära. Nicht weniger als acht IndyCar-Titel und 107 Siege gingen auf das Konto von Newman/Haas.

In Person von Jean Alesi sitzt beim Newman/Haas-Comeback ein prominenter Rookie hinter dem Lenkrad. "Ich werde für Newman/Haas fahren. Der Vertrag wurde gestern unterzeichnet", so Alesi am Donnerstagabend gegenüber 'Autosport'. "Es gibt noch eine Menge Details zu klären, so zum Beispiel die Frage, wann ich zum ersten Mal im Auto sitzen werde, aber für mich ist das eine fantastische Sache."

"Ich brauche so viel Unterstützung wie möglich", ruft der 201-fache Grand-Prix-Starter auf. "Nicht nur vom Team, sondern auch von den Fans. Ich werde sie fragen müssen, wie man dort fahren muss", so der IndyCar-Rookie in Bezug auf den Indianapolis Motor Speedway.

Anstellung als Lotus-Markenbotschafter ebnet den Weg

Carl Haas

Carl Haas kommt dank Lotus-Geldern zu einem Comeback als Teamchef Zoom

Alesi macht kein Hehl daraus, dass seine Anstellung als Lotus-Markenbotschafter der Hauptgrund für seinen Einsatz ist. "Das ändert aber nichts daran, dass ich die Sache sehr ernst nehme. Ich verfüge zwar über reichlich Erfahrung im Motorsport, aber das hier ist für mich komplettes Neuland", sagt der Franzose mit Blick auf die IndyCar-Szene und vor allem das Fahren im Oval.

Im Zuge des Rookie-Programms, das der Franzose genau wie alle anderen Neulinge durchlaufen muss, trifft er dann auf seinen langjährigen Formel-1-Kollegen Rubens Barrichello. "Das wird mir sehr helfen", ist Alesi überzeugt. "Ich will die Sache ruhig und vernünftig angehen und nicht von Beginn an auf die Topspeeds schauen." Im Verlauf des Rookie-Programms will sich der 47-Jährige "langsam herantasten und Speed aufbauen", wie er sagt.

Zeitpunkt der ersten Runden noch offen

Eines steht für Alesi jedoch schon jetzt fest: "In Indianapolis zu fahren, wird unglaublich werden." Bleibt die Frage, wann der Franzose zum ersten Mal im Auto sitzen wird. "Ich weiß es noch nicht", sagt er. "Die Verbindung zwischen Lotus und Newman/Haas ist noch ganz frisch. Ich erwarte schon bald nähere Informationen."

Das ebenfalls auf Lotus-Motoren setzende Dragon-Team um Jay Penske, für das in diesem Jahr Ex-Newman/Haas-Pilot Sebastien Bourdais und Katherine Legge ins Lenkrad greifen, wird derzeit von ehemaligen Newman/Haas-Technikern verstärkt. Bei den Testfahrten in Indianapolis in dieser Woche glänzte man jedoch wie alle anderen Lotus-Teams mit Abwesenheit.

Weitere Einsätze über das Indy 500 hinaus sind für Alesi und Newman/Haas derzeit nicht geplant. "Derzeit dreht es sich nur um Indy", bestätigt der Lotus-Markenbotschafter.

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