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Ford-Teams in Nöten: Es fehlen Ersatzteile

Weil von Ford-GT-Entwickler Matech nicht alle Ersatzteile geliefert werden, sind die GT1-Teams Marc VDS und Belgian in großer Sorge: Wie geht es weiter?

(Motorsport-Total.com) - Die Probleme beim Ford-GT-Entwickler Matech haben möglicherweise bald sichtbare Konsequenzen in der GT1-Weltmeisterschaft. Die beiden Teams Marc VDS und Belgian, die in der Weltmeisterschaft gemeinsam agieren, bekommen nicht alle benötigten Ersatzteile geliefert. "Wir haben zwar noch Teile auf Lager, aber es wird in einigen Bereichen nun richtig eng", bestätigt Bas Leinders im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

Die Ford-Teams müssen auf eine schnelle Klärung der Matech-Situation hoffen Zoom

Der Belgier macht sich vor dem kommenden Rennwochenende auf dem Sachsenring ernsthafte Sorgen. In einigen Bereichen der insgesamt vier Autos dürfe es keine großen Schäden geben, sonst "können wir arge Probleme bekommen. Wir werden uns trotzdem nicht zurückhalten, sondern Vollgas geben", so Leinders. Klartext: Geht zu viel zu Bruch, steht die Teilnahme an den weiteren Läufen der GT1-WM möglicherweise auf dem Spiel.

"Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit", beschreibt Marc-VDS-Boss Marc van der Straten die Situation dramatisch. "Wir müssen möglichst schnell die nötigen Teile bekommen, damit wir alle vier Autos zum Sachsenring bringen können. Es bleiben nur noch wenige Tage. Leider sieht es im Moment nicht so aus, als könnten wir diesen Wettlauf gewinnen. Aber wir werden bestimmt alles versuchen."

Der Engpass ist nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' nicht bei Teilen entstanden, die von Matech selbst produziert werden, sondern es geht um Bauteile, die von Zulieferern kommen. Diese Unternehmen haben Exklusivverträge mit Matech, dürfen derzeit nicht direkt an Marc VDS liefern. Bisher warten die Zulieferer ab, wie es mit dem schweizerischen Unternehmen weitergeht.

Angeblich soll in der Schweiz ein Insolvenzantrag gestellt worden sein. Dies will von offizieller Seite aber niemand bestätigen. Gleichzeitig gibt es auch positive Signale aus Genf. Möglicherweise steht ein neuer Investor vor der Tür, der das Unternehmen wieder in ruhigeres Fahrwasser führen will. Weitere Entwicklungen könnte es noch im Laufe dieses Monats geben.

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