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  • 05.05.2011 · 14:12

Margaritis: "Das war ein super Wochenende"

Der frühere DTM-Pilot Alexandros Margaritis ist erster Tabellenführer der Saison 2011: Pole-Position, Sieg und schnellste Runde in Oschersleben

(Motorsport-Total.com) - Alexandros Margaritis erlebte beim Saisonstart des ADAC-GT-Masters in der Motorsport Arena Oschersleben ein nahezu perfektes Wochenende. Der ehemalige DTM-Pilot sicherte sich zum Einstand in der "Liga der Supersportwagen" im BMW Alpina B6 des Engstler-Teams die Pole-Position, den Sieg und die schnellste Rennrunde. Zu den nächsten beiden Rennen auf dem Sachsenring reist Margaritis gemeinsam mit Teamkollege Dino Lunardi als Tabellenführer. Mit dem ADAC sprach der Deutsch-Grieche über sein erfolgreiches Auftaktwochenende.

Alexandros Margaritis

Alexandros Margaritis fährt sowohl in der GT1-WM als auch beim ADAC-GT-Masters

Frage: "Alexandros, dein Debüt im ADAC-GT-Masters war ein Einstand nach Maß..."
Alexandros Margaritis: "Ja, das war ein super Wochenende. Der ganze Einsatz im ADAC-GT-Masters mit dem BMW Alpina hat sich sehr kurzfristig ergeben. Erst drei, vier Wochen vor dem Saisonstart hat sich alles zusammengefügt. Dass ich zusammen mit Dino Lunardi antrete, stand erst in der Woche vor dem Rennen fest. Der BMW Alpina startet in dieser Saison mit einem neuen Motor, ich habe das Auto erstmals Anfang April getestet. Es freut mich sehr für das Team und Alpina, dass der Auftakt so erfolgreich verlaufen ist."

Frage: "Wirst du in dieser Saison bei allen ADAC-Masters-Events starten?"
Margaritis: "Am Sachsenring bin ich sicher wieder Start. An einem Programm für die weiteren Rennen arbeiten wir derzeit noch mit Hochdruck. Nach dem tollen Start hoffe ich natürlich, dass ich die komplette Saison bestreiten kann."

Frage: "Du warst in der Vergangenheit in der DTM und in der GT1-WM am Start. Wie ist dein erster Eindruck vom ADAC-GT-Masters?"
Margaritis: "Das Wochenende hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Konzept ist sehr gut und auch fahrerisch hat das ADAC-GT-Masters in diesem Jahr nochmals an Qualität dazu gewonnen. Ich bin bereits GT3-Fahrzeuge gefahren und kenne so auch die Geschwindigkeits-Unterschiede zu den Fahrzeugen aus der GT1-WM, in der ich im vergangenen Jahr gefahren bin. Dennoch hat es mich überrascht, wie schnell die GT3-Sportwagen im ADAC-GT-Masters mittlerweile sind."

Frage: "Wie schätzt du deine Chancen beim nächsten Rennen auf dem Sachsenring ein?"
Margaritis: "Nach unserem Ergebnis in Oschersleben müssen wir gemäß Reglement am Sachsenring mit Erfolgsballast starten. Das wird sicherlich nicht einfach, denn schon im zweiten Rennen in Oschersleben haben sich die 30 Kilogramm Zusatzgewicht für den Sieg im ersten Rennen bemerkbar gemacht. Auf dem sehr kurvigen Sachsenring ist dies noch deutlicher spürbar."

"Außerdem hat natürlich auch die Konkurrenz viel dazugelernt und wird sich sicherlich noch stärker präsentieren. Grundsätzlich sollte der Sachsenring unserem Auto liegen. Es gibt dort viele mittelschnelle und schnelle Kurven, in denen wir von der hervorragenden Aerodynamik des BMW Alpina profitieren sollten. Persönlich habe ich an den Sachsenring gute Erinnerungen, auch wenn mein letztes Rennen dort schon mehr als zehn Jahre zurückliegt: In der Formel ADAC wurde ich damals Dritter."