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  • 26.04.2011 · 11:26

Stuck-Brüder sind "einfach nur glücklich"

Perfekter Auftakt für Ferdinand und Johannes Stuck im ADAC-GT-Masters: Die beiden feierten gleich beim ersten Wochenende in Oschersleben ihren ersten Sieg

(Motorsport-Total.com) - Bereits beim ersten Rennwochenende des ADAC-GT-Masters feierten Ferdinand und Johannes Stuck ihren ersten Sieg. Die Brüder setzten sich am Ostermontag im zweiten Lauf der Sportwagenserie in Oschersleben gegen die Konkurrenz durch. Mit 2,153 Sekunden Vorsprung sah Ferdinand Stuck im Lamborghini Gallardo des Reiter-Teams die Ziellinie. Nach diesem Erfolg belegen Ferdinand und Johannes Stuck im 80 Fahrer großen Feld nun die Plätze sieben und acht in der Meisterschaft.

Johannes und Ferdinand Stuck

Johannes und Ferdinand Stuck feiern ihren ersten Sieg im ADAC-GT-Masters

Von Platz sechs ins Rennen gestartet, ebnete Johannes Stuck seinem Bruder den Weg für ein erfolgreiches Finale. Der 24-Jährige legte mit schnellen Rundenzeiten und einem guten Start vor. Beim Pflichtboxenstopp übergab Johannes den Lamborghini bereits auf Rang zwei liegend an Ferdinand. Während einige Konkurrenten mit technischen Problemen kämpften, behielt der Youngster einen kühlen Kopf und behauptete sich bis zum Schluss auf der ersten Position.

Der Triumph im zweiten Lauf war eine Entschädigung für das erste Rennen am Sonntag. Zu Beginn wurde Ferdinand von einem Konkurrenten getroffen und musste das ganze Feld passieren lassen. Johannes konnte daraufhin nur noch Schadensbegrenzung betreiben und fuhr als 23. über die Ziellinie.

"Ich bin überglücklich mit diesem Ergebnis. Es ist überwältigend", freut sich Johannes Stuck. "Ich habe gepusht, um so viel Vorsprung wie möglich für Ferdinand herauszufahren. Das hat die Reifen natürlich etwas in Mitleidenschaft gezogen. Aber ich wusste, dass es reichen könnte. Unser Ziel war es, von Anfang an Punkte zu holen. Diese Erwartung haben wir mit dem Sieg noch übertroffen. Darauf können wir nun aufbauen. Ohne die Unterstützung unserer Sponsoren, des Teams Reiter Engineering und Race Management Services wäre das nicht möglich gewesen. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken."

Auch Bruder Ferdinand ist "einfach nur glücklich. Es war aber nicht ganz leicht. Ich musste vor allem auf die Reifen aufpassen. Deshalb habe ich irgendwann die Kerbs ausgelassen und versucht, ganz sauber zu fahren. Als ich die Zielflagge gesehen habe, war ich überwältigt. Ich habe mich glatt verschaltet. Dass ich den Sieg gemeinsam mit Johannes erringen konnte, bedeutet mir sehr viel. Schließlich war es auch mein erster Sieg im Automobilsport."

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