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Jarno Trullis Formel-E-Dasein: Herausforderung ist größer

Ex-Formel-1-Pilot Jarno Trulli tritt in der Formel E als Fahrer und Teambesitzer in Personalunion auf - Der Italiener zieht einen direkten Vergleich

(Motorsport-Total.com) - In der Formel 1 brachte es Jarno Trulli im Zeitraum von 1997 bis 2011 auf mehr als 250 Grand-Prix-Teilnahmen. Beim Grand Prix von Monaco 2004 stand der Italiener zum einzigen Mal ganz oben auf dem Siegerpodest (Formel-1-Datenbank: Die Karriere von Jarno Trulli).

Jarno Trulli

Nach drei Jahren Rennsportpause fährt Jarno Trulli nun Formel E und ... Zoom

Nach drei Jahren Pause vom Rennsport kehrte Trulli mit der Einführung der Formel E ins Cockpit zurück - und musste sich erst einmal umgewöhnen. "Die Rennen sind seltsam. Normalerweise fährt man im Rennsport ja Vollgas, aber hier muss man sich die Ressourcen richtig einteilen", spricht Trulli gegenüber 'Autosport' die Besonderheit der neuen Elektrorennserie an.

"Ein Fahrer wie ich war es gewohnt, über die gesamte Renndistanz hinweg zu attackieren. Das ist jetzt anders. Man muss verstehen, wann man attackieren kann, muss wissen, wo das Limit liegt und man muss gemeinsam mit den Ingenieuren die Dinge richtig kalkulieren", so der 40-jährige Italiener.

Jarno Trulli, Michela Cerruti

... ist dort nicht nur Fahrer, sondern auch der Boss von Michela Cerruti Zoom

Doch in der Formel E ist Trulli nicht nur Fahrer, sondern auch Teambesitzer. Den zweiten Boliden des Trulli-Teams fährt Michela Cerruti, die nach vier Saisonläufen anders als der Boss aber noch ohne Punkte dasteht. Ursprünglich war der heute als "Trulli Formula E Team" firmierende Rennstall von Lord Paul Drayson gemeldet worden und hätte als "Drayson Racing" antreten sollen. Doch drei Monate vor dem Saisonauftakt in Peking übernahm Trulli.

"Verglichen mit den anderen Teams kam bei uns alles erst sehr spät zustande. Somit hatten wir reichlich Arbeit, um alles fristgerecht vorzubereiten", blickt der Fahrer und Teambesitzer in Personalunion auf ereignisreiche Wochen und Monate zurück. "Ein Team von Grund auf neu aufzubauen, ist sehr schwierig", weiß Trulli heute. Und noch etwas ist ihm inzwischen klar geworden: "Die Herausforderung für einen Teambesitzer ist größer als sie für einen Fahrer ist."

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