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Youngster Hartley: Prüfung bestanden

Red-Bull-Junior Brendon Hartley hat sich beim Test am Montag gut eingeführt: 83 Runden in Jerez ohne Fehler - Superlizenz gesichert

(Motorsport-Total.com) - Brendon Hartley ist der große Hoffnungsträger der Formel-1-Fans in Neuseeland. Der 19-jährige Blondschopf war gestern in Jerez erstmals in offzieller Testmission unterwegs und hielt allen Erwartungen stand. Hartley absolvierte insgesamt 83 fehlerlose Runden auf dem rund 4,4 Kilometer langen spanischen Kurs und sicherte sich somit locker die FIA-Superlizenz. Der bisherige Pilot aus der Britischen Formel 3 hatte allerdings leichte Anpassungsschwierigkeiten zu Beginn.

Brendon Hartley fuhr 2008 in der Britischen Formel 3

Er habe sich zunächst im Kopf an die rasend schnellen Abläufe und die unendlichen Einstellmöglichkeiten im Formel-1-Wagen von Red Bull gewöhnen müssen, gab Hartley zu. "Irgendwann zwischendurch hatte ich auch einen Krampf in meinen Beinen und ganz am Ende habe ich die Auswirkungen der hohen Fliehkräfte auch in meinen Nackenmuskeln gespürt", sagte der Nachwuchsmann mit schmerzverzerrtem Lächeln.#w1#

Der Muskelkater in diversen Körperpartien dürfte ihn allerdings an eines seiner schönsten Motorsporterlebnisse erinnern. "Meine Rundenzeiten wurden im Verlauf des Tages immer schneller und zum Mittag war ich Zweitschnellster", jubelte Hartley, der am Ende des Tages auf Rang drei der Zeitenliste geführt wurde. "Es geht aber nicht nur um Rundenzeiten. Beim Testen geht es eher um die Entwicklung des Autos. Es war gut, dass ich mich recht schnell im Auto wohlgefühlt habe."


Fotos: Testfahrten in Jerez, Montag


Die Red-Bull-Mannschaft gab dem 19-Jährigen gleich beim ersten Test viele Aufgaben mit auf den Weg. "Am Nachmittag habe ich verschiedene Setup-Varianten mit alten Reifen ausprobiert. Ich konnte trotzdem gut über die Runden kommen, denn ich war genauso schnell wie vormittags mit neuen Reifen. Ich persönlich bin mit dem gesamten Ablauf wirklich sehr zufrieden. Als Eindruck nehme ich sicherlich das Wahnsinnstempo mit, mit welchem man auf die Kurven zufliegt."

Hartley spekuliert bestimmt auf ein Formel-1-Cockpit, allerdings sind die Plätze aktuell äußerst rar. 1984 war Mike Thackwell der bislang letzte Neuseeländer, der es zu einem Einsatz in einem Grand Prix brachte. Der Red-Bull-Junior wird sich wohl noch etwas gedulden müssen. Sein Programm für 2009 steht noch nicht ganz sicher fest, doch gibt der Formel-3-Testeinsatz mit Carlin in Valencia bereits einen deutlichen Hinweis darauf, in welche Richtung es gehen könnte.

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