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Woods gewinnt Klage gegen 'BusinessF1'

FIA-Kommunikationschef Richard Woods hat eine Gerichtsverhandlung gegen Tom Rubython vom Fachmagazin 'BusinessF1' gewonnen

(Motorsport-Total.com) - Das britische Fachmagazin 'BusinessF1', welches sich vor allem mit den wirtschaftlichen Aspekten der Königsklasse des Motorsports beschäftigt, genießt in der Szene einen eher zweifelhaften Ruf. Chefredakteur Tom Rubython ist Stammgast vor Gericht, wurde zuletzt unter anderem auch von Schumacher-Manager Willi Weber angeklagt.

Richard Woods

Richard Woods hat seinen Prozess gegen Tom Rubython gewonnen Zoom

Endlich zu Ende gegangen ist nun der Prozess zwischen 'BusinessF1' und Richard Woods, dem Kommunikationschef der FIA. Woods wird von Rubython seit Jahren systematisch schlecht geschrieben. Mit dem sechsseitigen Feature "Der Propagandist" in der Aprilausgabe 2006 ging das Magazin jedoch einen Schritt zu weit, denn der FIA-Mann ließ sich die Diffamierung seines Namens nicht länger gefallen und zog vor Gericht.#w1#

Rubython muss nun die Gerichtskosten übernehmen und auch für eine Schadenersatzzahlung aufkommen, für die der Richter den Maximalbetrag - angeblich fast 500.000 Euro - angesetzt hat. Dies wurde von Rubython zur Kenntnis genommen - und er bot sogar eine Entschuldigung an, was angesichts des sehr gespannten persönlichen Verhältnisses zu Woods mehr als überraschend kam. Auch eine regelmäßige Anti-Woods-Rubrik in 'BusinessF1' soll eingestellt werden.

Allerdings ist die Geschichte damit noch nicht ganz erzählt, denn nach dem Artikel "Der Propagandist" war Woods so sauer, dass er im Internet eine Art Sündenregister von Rubython veröffentlichte. Darin behauptete er unter anderem, sein Erzfeind habe zwischen 1996 und 1999 mit einem angeklagten Vergewaltiger zusammengearbeitet. Rubython ließ sich dies nicht gefallen, schaltete ebenfalls die Gerichte ein - und bekam Recht.

Woods zeigte sich davon freilich unbeeindruckt: "Meine Motivation hinter dem Interneteintrag war, die Wahrheit über Tom Rubython ans Licht zu bringen. Wenn ich damit Erfolg hatte, dann war es die Sache mehr als wert. Man muss dazu ja auch sagen, dass sich Tom Rubython über 90 Prozent meiner Behauptungen nicht beschwert hat", ließ der FIA-Mann über eine Aussendung seiner Anwaltskanzlei verlauten.

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