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Williams sieht sich nicht als "BAR-Flügelstutzer"

Williams sieht sich nicht als "Übeltäter" dafür, dass BAR einen geplanten Heckflügel nicht wie gewünscht einsetzen darf

(Motorsport-Total.com) - Für viel Aufsehen sorgten in den letzten Tagen Berichte über einen von BAR-Honda entworfenen Heckflügel, der die seit dieser Saison gültige Limitierung auf zwei Heckflügelelemente geschickt umgehen sollte, um den verlorenen Abtrieb größtenteils wieder wettzumachen. Der Automobilweltverband FIA untersagte es der Mannschaft von David Richards, den Flügel einzusetzen, weil er nicht dem Sinn des Reglements entspreche.

FW26

Williams plante selbst den Einsatz einer ähnlichen Flügellösung

Ein Williams-Insider, der vom 'Sunday Mirror' mit den Worten "Wir kämpfen auf allen Fronten und das bedeutet, bei technischen Diskussionen über zukünftige Designs ebenfalls. Williams kann es sich nicht leisten, dass jemand anderes einen Vorteil hat, auch wenn dies nur für ein Rennen ist", den Anschein erweckte, das britische Formel-1-Team habe gezielt dafür gesorgt, dass die Lösung des BAR-Teams verboten wird, sorgte für zusätzlichen Zündstoff.#w1#

Nun hat das Williams-Team über einen Sprecher dementieren lassen, dass man hinter dem Verbot des Heckflügels steckt, auch wenn man seinen Teil dazu beigetragen hat. So habe man selbst ein ähnliches Flügeldesign entwickelt, das auf der Idee von BAR basierte, und bat daraufhin den Automobilweltverband FIA um die Freigabe dieser Lösung. Daraufhin erklärte die FIA das Umgehen des Reglements mit diesem Trick für nicht reglementkonform. Die FIA hat bereits angekündigt, dass in Kürze alle Teams eine Klarstellung der entsprechenden Regel zugesandt bekommen.

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