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Sam Michael hofft auf Ferrari

Williams-Chefingenieur Sam Michael hofft, dass Ferrari in dieser Saison langsamer entwickelt als BMW-Williams

(Motorsport-Total.com) - Rund eine halbe Sekunde, so schätzt man bei BMW-Williams, ist man im Moment pro Runde langsamer als Ferrari. Dies ist für Formel-1-Verhältnisse bereits ein sehr großer Rückstand aber keiner, den man im Verlauf der Saison nicht aufholen kann. Gelingt die Aufholjagd schnell genug, ist ein Eingreifen in den Titelkampf durchaus noch möglich.

Sam Michael

Sam Michael hofft, dass Williams schneller entwickelt als Ferrari

Die Ingenieure glauben, dass der FW26 kein fundamentales Problem hat. Dies kann man positiv auslegen, weil man sich dann auf die Entwicklungsarbeit des Autos konzentrieren kann. Man kann es aber auch negativ mit der Begründung auslegen, dass es somit nicht möglich ist, innerhalb kürzerer Zeit einen großen Schritt nach vorne zumachen, indem man dem Auto diesen Wurm austreibt.#w1#

Ob dem Team der Anschluss an Ferrari im Verlauf dieser Saison gelingen wird, hängt nicht nur von der Arbeit bei Williams ab sondern auch von dem Ideenreichtum bei Ferrari: "In diesem Jahr wird es darauf ankommen, wie schnell man entwickeln kann", so Williams-Chefingenieur Sam Michael. "Ich hoffe, dass Ferrari sein Auto nicht so schnell voranbringen kann wie wir, da ja bereits eine Lücke besteht. Man wird dort ebenfalls weiterentwickeln - und wir müssen dies doppelt so schnell tun."

Schon im vergangenen Jahr gelang es dem Team, den Rückstand auf Ferrari aufzuholen und zwischenzeitlich sogar das bessere Paket zu haben, wenn auch Ferrari doch erneut zurückschlagen konnte und erneut die WM-Titel einfuhr: "Ich behaupte nicht, dass es im vergangenen Jahr einfach war. Im Gegenteil, zu Saisonbeginn war es schwierig, weil wir so weit zurück waren. Man könnte sagen, dass es aufgrund des großen Rückstands leichter war, zusätzliche Performance zu finden", so der Australier.

Ab Mittwoch testet Williams bis einschließlich Freitag auf dem südfranzösischen Kurs von Paul Ricard. Für die Weiß-Blauen sitzen Juan-Pablo Montoya sowie Testfahrer Marc Gené am Steuer. Parallel dazu fährt der zweite Testpilot des Teams, Antonio Pizzonia, in Vairano einen Aerodynamik-Test. Dabei werden Aerodynamik, Reifen, Motor, Chassis und Elektronik getestet: "Das Schlimmste, was man tun kann, ist, sich auf eine Sache zu konzentrieren", erklärt Michael. "Es geht um das gesamte Paket."

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