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Webber über Österreich-Comeback: "Es wird großartig werden"

Welche Strecken-Neuzugänge Mark Webber "nicht bärenstark" findet und weshalb er sich auf die Rückkehr des Alpen-Grand-Prix in die Königskasse freut

(Motorsport-Total.com) - Nach zehn Jahren Abstinenz kehrt die Formel 1 nach Österreich zurück, sehr zu Freude von Mark Webber. "Ich denke, dass es absolut brillant ist und ich habe mich sehr gefreut zu sehen, dass die Formel 1 an einen supertraditionellen Austragungsort zurückkehrt", freut sich der Red-Bull-Pilot gegenüber 'Autosport'. Da der Australier der Königsklasse Ende der Saison den Rücken kehrt, wird er jedoch nicht mehr in den Genuss kommen, an einem Formel-1-Grand-Prix in den Alpen teilnehmen zu können.

Mark Webber

Ein Mann der Natur: Webber freut sich auf die Rückkehr der Formel 1 nach Österreich Zoom

Webbers bestes Ergebnis auf dem damaligen A1-Ring datiert aus dem Jahr 2003, als er im Jaguar als Siebter über die Ziellinie fuhr. Das Rennen wird auch deshalb unvergessen bleiben, weil es zum einen bis dato der letzte Grand Prix in Österreich war und zum anderen Michael Schumachers Ferrari beim Betanken kurzzeitig Feuer fing, der Kerpener aber trotzdem gewinnen konnte.

"Es gab dort so viele Grands Prix in der Vergangenheit", so Webber. "Wir haben eine Menge Grands Prix verloren in den vergangenen sechs oder sieben Jahren. Es ist toll, an einen Veranstaltungsort mit so einem großen Wohlfühlfaktor und so einer großartigen Lage mit all den Bergen zurückzukehren", freut sich der Australier.

Mark Webber

Beim letzten Österreich-Grand-Prix 2003 fuhr Webber im Jaguar auf Platz sieben Zoom

Er ist der Meinung: "Für sie ist die Zeit reif, einen Grand Prix zu veranstalten. Zusammen mit Amerika ist es eine der besten Zugänge der vergangenen paar Jahre." Der 36-Jährige macht keinen Hehl daraus, dass er von manchen Strecken-Neuzugängen tendenziell weniger angetan ist. "Natürlich gab es einige, die nicht bärenstark waren, sagen wir mal", drückt er sich diplomatisch aus und spielt womöglich auf Indien, Korea sowie Valencia (Spanien) an. Von der Rückkehr nach Österreich zeigt sich Webber im Gegensatz dazu begeistert. "Es wird großartig werden."

Bereits seit Anfang der Siebzigerjahre wurden zahlreiche Formel-1-Rennen auf dem ehemaligen Österreich- (1970 bis 1987) und späteren A1-Ring (1997 bis 2003) ausgetragen. Nach zehn Jahren Abstinenz und einem zwischenzeitlichen Abriss sowie Wiederaufbau durch Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz macht die Königsklasse im kommenden Jahr wieder Halt in Österreich. Heute heißt die Strecke Red-Bull-Ring.

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