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Räikkönen: Überraschungstest in Barcelona

Kimi Räikkönen durfte heute den aktuellen Boliden der GP3-Serie in Barcelona testen - Der Finne soll mit seiner Erfahrung bei der Entwicklung helfen

(Motorsport-Total.com) - Findige Augen konnten Kimi Räikkönen heute schon ein neues Dienstgefährt testen sehen. Doch es war weder ein Lotus, noch ein Red Bull oder gar ein Ferrari - der Iceman spulte heute in Barcelona Runden im aktuellen Boliden der GP3-Serie ab. Doch keine Sorge: Der Finne wird vermutlich nicht im nächsten Jahr plötzlich in der Nachwuchsklasse starten, vielmehr war es ein offizieller Entwicklungstest der GP3 in Vorbereitung auf die kommende Saison.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen spulte in Barcelona insgesamt 58 Runden im GP3/13 ab Zoom

Dank seiner starken Beziehungen zum Koiranen-Team kam Räikkönen auf dem Circuit de Catalunya zu einem Testeinsatz. "Ich wollte den GP3/13 testen, weil mein Freund Afa Heikkinen ein Team in dieser Serie hat und ich ihren Fortschritt und ihre Ergebnisse seit Beginn der Saison verfolge", erklärt der Lotus-Pilot. "Ich war gespannt darauf, wie sich das Auto verhält, und es hat eigentlich Spaß gemacht es zu fahren."

Als erfahrener Formel-1-Pilot konnte Räikkönen natürlich gutes Feedback für die Entwicklung in der kommenden Saison geben, denn bei dem Test standen ähnliche Dinge im Vordergrund, wie der Iceman sie auch aus der Königsklasse kennt. So standen zunächst Vergleichsfahrten auf verschiedenen Reifen auf dem Programm, bevor sich der Finne einem andere Problem widmen sollte: Der Test war nämlich dazu gedacht, Lösungen zu finden, wie sich mehr Überholmöglichkeiten realisieren lassen.


Fotos: Kimi Räikkönen im GP3-Boliden


Didier Perrin, Technischer Direktor der GP3-Serie, zeigt sich angetan von der Arbeit des Ex-Weltmeisters: "Seine Erfahrung und sein Feedback waren von unschätzbaren Wert, und sie haben uns ein besseres Verständnis gegeben, was getan werden muss, um aus unserem Auto ein besseres Mittel für Überholmöglichkeiten zu machen", so der Technikchef. "Er hat all unsere Hypothesen bestätigt, und zusammen konnten wir beginnen, an zwei Entwicklungsrichtungen für die Tests am Ende der Saison zu arbeiten."

Auch Kimi Räikkönen selbst zeigt sich nach seinen 58 Runden in Barcelona äußerst angetan: "Der GP3/13 ist ein sehr gutes Auto für junge Fahrer, besonders wenn man über das Reifenmanagement lernen muss, wie wir es in der Formel 1 derzeit haben", so der Finne. "Es gab zwar ein paar kleine Probleme mit seinem Fahrverhalten, aber wir konnten die meisten davon lösen." Mit seiner besten Rundenzeit von 1:34.780 Minuten war er rund 14 Sekunden langsamer als die diesjährige Pole-Zeit von Lewis Hamilton.

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