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Webber sauer: "Wenn ich das gewusst hätte..."

Mark Webber ist nach wie vor sauer über den Flügel-Tausch, doch Teamchef Christian Horner versucht, die Wogen etwas zu glätten

(Motorsport-Total.com) - Trotz seines Siegs beim Großen Preis von Großbritannien ist der Ärger bei Mark Webber über den Frontflügel-Tausch zwischen ihm und Teamkollege Sebastian Vettel noch nicht verflogen. Über Funk reagierte der Australier über die Gratulation seines Teams: "Nicht schlecht für einen Nummer-2-Fahrer!"

Mark Webber

Mark Webber auf dem Podium: Freude und Wut vereinen sich Zoom

In der Pressekonferenz nach dem Rennen ging Webber sogar so weit, dass er seine Vertragsverlängerung bei Red Bull nicht unterschrieben hätte, hätte er gewusst, wie er vom Team an diesem Wochenende in Silverstone behandelt wird.#w1#

"Das gestern war wirklich eine einzigartige Situation, und es war das erste Mal, dass wir nur ein Teil. Ich hätte niemals einen Vertrag für das kommende Jahr unterschrieben, wenn ich geglaubt hätte, dass dies die Art und Weise ist, wie man vorgeht. Ich war enttäuscht. Wir werden sehen, wie es in Zukunft läuft. Ich werde weiterhin das tun, was ich mache, und ich hoffe, dass es ausreicht."

"Ich hatte in meiner Karriere ein paar Hürden zu überwinden, manchmal auch private", so der Australier weiter. "Ich denke, dass man den Charakter einer Person anhand der Tatsache beurteilen kann, wie dieser aus einer Zeit der Not hervorgeht. Manche Fahrer haben so etwas schon durchgemacht, ich hatte so etwas häufiger als andere durchzumachen."

"Das kann funktionieren, aber allzu lange darf so etwas nicht anhalten. Man muss sicherstellen, dass das nicht ständig passiert, denn das kann dich zu sehr testen. Aber wenn die Balance richtig ist, dann kann das etwas Benzin in das Feuer gießen."

Nach Aussage von Mark Webber werde sich das Team zusammen setzen und die Vorkommnisse des Wochenendes miteinander diskutieren: "Klar, gestern war ich nicht glücklich. Ich bin mir sicher, dass wir morgen ein paar ordentliche Gespräche haben werden. Der heutige Tag verlief für mich gut, so ist es."

Die "Flügel-Affäre" hat Webber jedenfalls noch nicht abgehakt: "Um ehrlich zu sein, ich denke, dass dies nicht hätte passieren dürfen. Ich war nicht gerade für diese Entscheidung, aber so läuft es nun manchmal. Einige der Fahrer boten mir in der Parade-Runde Frontflügel ihrer Autos an, aber ich sagte, dass ich an dem festhalte, was ich habe. Seb machte dies nicht!"


Fotos: Mark Webber, Großer Preis von Großbritannien, Sonntag


"Mark ist natürlich ganz stark gefahren", lobte Teamchef Christian Horner. "Sebastian hatte Pech gehabt, dass es in der zweiten Kurve eine Berührung mit Lewis Hamilton gab, wodurch ein Plattfuß entstand. Aber er hat toll aufgeholt, wurde zum Schluss noch Siebter. Für das Team ist es natürlich toll, wenn man hier in Großbritannien gewinnen und so zurückschlagen kann, auch wegen der Punkte für Sebastian."

Über den Kommentar seines siegreichen Fahrers nach Überqueren der Ziellinie konnte Horner nur schmunzeln: "Die Australier machen gerne mal ein paar Witze. Er hat heute schon gute Arbeit geleistet. Er ist gut gefahren, aber das Wichtigste ist das Ergebnis für das Team. Es ist toll, wenn das Team mit eigenen Augen sieht, was das Auto leistet."

"Wir geben unser Bestes, um beide Fahrer gleichzubehandeln. Ich weiß, dass er vom Frontflügel spricht, aber der Leistungsunterschied ist minimal. Wir konnten ihn nicht teilen. Das ist ein wichtiges Ergebnis für das Team. Ich bin wirklich glücklich, denn wir haben es geschafft, dieses Rennen zu gewinnen."

Erneut gingen Webber und Vettel auf der Strecke aggressiv miteinander um: "Mark hatte den besseren Start. Ich glaube nicht, dass Vettels Problem Mark war. Lewis hat seine Nase da mit hinein gesteckt. Dann kam es zu einer Berührung, was den Plattfuß verursacht hat."

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