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Webber: "Mit kleinen Kerlen rede ich nicht"

Der Red Bull Racing-Pilot über seinen Ausfall durch den Unfall mit Sebastian Vettel und ein Rennen, das er vor dem Zwischenfall fast aufgegeben hätte

(Motorsport-Total.com) - Mark Webber stand kurz davor, als Zweiter auf das Podium zu fahren, doch dann rauschte ihm Sebastian Vettel während der Safety Car-Phase ins Heck: "Man fährt öfters mal daneben, wenn man die Reifen aufwärmt", so Webber. "Es ist natürlich immer leichter wenn man führt, weil man dann alles unter Kontrolle hat. Aber ich stellte sicher, dass ich immer an der Seite vorbei fahren kann, anstatt ihm (Hamilton) ins Heck zu fahren."

Mark Webber

Mark Webber fühlte sich nach dem Rennen doppelt schlecht... Zoom

Den Aufprall bezeichnete der Australier als "heftigen Schlag": "Er hat sich da deutlich verschätzt. Er hat sich in diesem Moment offensichtlich auf irgendetwas anderes konzentriert. Da hat er etwas geträumt, was das Team eine Menge Punkte gekostet hat."#w1#

Zur Zeit des Interviews hatte Webber mit dem Fahrer des Schwesterteams Toro Rosso noch nicht über den Zwischenfall gesprochen: "Wir müssen noch zur Rennleitung gehen. Wenn er ein größerer Kerl wäre, dann würde ich etwas zu ihm sagen, aber bei kleinen Kerlen..."

Durch den Zwischenfall wurde Webber aus seinen eigenen Träumen gerissen: "Ich hatte natürlich geglaubt, dass ich eine Chance auf den Sieg habe. Ich fuhr direkt hinter Lewis und ich hätte ihn nach dem Safety Car unter Druck setzen können."

"Ich wusste natürlich, dass er im Hinblick auf die Weltmeisterschaft um Punkte fährt. Es war vor allem in Kurve fünf gefährlich, man hat ja gesehen, wie Fernando Alonso wegen Aquaplanings von der Strecke rutschte."

"Lewis war konservativer unterwegs, fuhr in Kurve zehn vorsichtig. Unser Speed heute war gut, wir hätten sogar im ersten Abschnitt noch etwas länger draußen bleiben können. Wir kamen nur deshalb zum Auftanken, weil wir die Safety Car-Phase ausnutzen wollten."

Fast wäre es zu der Kollision nicht gekommen - da Webber das Rennen beinahe vorzeitig aufgegeben hätte: "Ich habe eine Lebensmittelvergiftung und habe mich deshalb in der Startaufstellung und im Cockpit übergeben. Ich hätte während der Safety Car-Phase fast aufgegeben, da ich mich kaum konzentrieren konnte. Als ich jedoch wieder Rennen fuhr, ging es viel besser. Ich fühle mich immer noch nicht großartig."

Auch in Bezug auf das Wetter waren alle Piloten am Limit: "Ich denke, dass es wirklich am Limit war, das war ein Test für die Fahrer. Problematisch war es jedoch eigentlich nur auf der Gerade, da hätte es einen bösen Unfall mit einem Unfall im rechten Winkel geben. Der Rest der Strecke ist ziemlich sicher."

Einige Piloten sind der Meinung, dass das Rennen zu früh freigegeben wurde: "Das ist schwierig zu sagen, die Bedingungen wurden nicht viel besser. Aber die Jungs leisteten ja gute Arbeit. Lediglich Jenson Button verschätzte sich etwas und traf Heidfeld. Später passierten dann schon noch einige Zwischenfälle, das Rennen lief also für uns."

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