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Vettel-Strafe in Mexiko: Ferrari lässt nicht locker

Ferrari kündigt Protest an: Die Saga um die Vettel-Strafe beim Grand Prix von Mexiko ist auch nach neuerlicher FIA-Entscheidung nicht zu Ende

(Motorsport-Total.com) - Nachdem die FIA Ferraris nachträglich eingereichte Bitte, jene Strafe beim Grand Prix von Mexiko, die Sebastian Vettel den dritten Platz gekostet hat, noch einmal zu überdenken, abgewiesen hat, zieht Ferrari nun in Erwägung, gegen die Entscheidung neuerlich in Berufung zu gehen.

Sebastian Vettel, Max Verstappen

Sebastian Vettel und Max Verstappen haben in Mexiko hart gefightet Zoom

Das italienische Team hat zwar noch nicht offiziell Protest eingereicht, aber zumindest fristgerecht die Absicht bekundet, genau das tun zu wollen. Ferrari verschafft sich auf diese Weise Zeit, die nächsten Schritte zu überdenken. Aus der Absichtserklärung geht aber kein Zwang hervor, tatsächlich formell Protest einreichen zu müssen. Die Angelegenheit könnte also ebenso gut endgültig auf Eis gelegt werden.

Vettel war in Mexiko für einen Verstoß gegen die sogenannte "Verstappen-Regel" (Spurwechsel beim Bremsen im Zweikampf) mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt worden, die ihn im Endergebnis vom dritten auf den fünften Platz zurückwarf. Ferrari bat dann erst in Brasilien überraschend darum, den Fall noch einmal zu untersuchen, was die FIA-Rennkommissare von Mexiko am Freitagabend dann auch taten - via Telefonkonferenz.

Die Kommissare kamen jedoch zu der Entscheidung, dass die angeblich neuen Beweise, die Ferrari im Prozess vorbrachte, gar keine neuen Beweise waren, und legten den Fall zu den Akten. Dabei handelte es sich einerseits um GPS-Daten, die den Kommissaren schon in Mexiko vorlagen, und um die Tatsache, dass Rennleiter Charlie Whiting Max Verstappen nicht direkt während des Rennens gebeten hatte, Vettel auf der Strecke vorbeizulassen.

Ferrari scheint die Schließung des Falls aber nicht zu akzeptieren, wie die Anmeldung eines neuerlichen Protests beweist. Im Paddock sorgt das Herumreiten auf diesem Thema für Kopfschütteln. Allerdings haben die Italiener von Anfang an klargestellt, dass es ihnen nicht um eine nachträgliche Ergebniskorrektur geht, sondern lediglich um eine Klarstellung der "Verstappen-Regel" und ihrer Auslegung durch die Kommissare.

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