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Vettel ein Fan der 70er- und 80er-Jahre

Sebastian Vettel offenbart, welches Duell unter Teamkollegen er gern noch einmal erleben und wie er die Kameradschaft in der heutigen Formel 1 ankurbeln würde

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel gilt als einer der besten aktuellen Formel-1-Piloten. Der WM-Titel im vergangenen Jahr soll - so die Einschätzung vieler Experten - nicht der letzte für den Deutschen gewesen sein. Bis zu einem vorderen Platz unter den ganz Großen der Grand-Prix-Geschichte ist es freilich noch ein weiter Weg.

Sebastian Vettel

"Teamchef" Vettel: Die Besetzung seiner beiden Cockpits wäre klar

So fällt dem aktuellen Überflieger die Wahl nicht schwer, welche beiden Piloten er als fiktiver Teamchef verpflichten würde. "Das wäre keiner der aktuellen Fahrer. Ich würde mich für Senna und Prost entscheiden", so Vettel gegenüber 'formula1.com' mit dem Nachsatz: "Es bräuchte wohl einen Kurs, um herauszufinden, wie man die beiden in einem Team behandeln muss."

Bei Senna vs. Prost noch zu jung

Damit spricht der Heppenheimer natürlich auf die legendären Duelle des Brasilianers gegen den Franzosen im McLaren-Rennstall Ende der 1980er-Jahre an, die der Red-Bull-Pilot selbst, wie er zugibt, nicht in vollem Umfang einschätzen konnte: "Damals war ich natürlich zu jung, um das zu verstehen. Sie waren beide einfach komplett verschieden von ihrer Persönlichkeit her. Heute würde ich mir so etwas gern anschauen. Ich glaube, ich würde einiges mehr über ihre Schlachten verstehen."

Als ultimativen Teamkollegen sähe er allerdings einen anderen Fahrer am liebsten neben sich: Den Champion des Jahres 1970, Jochen Rindt. "Ganz klar. Meiner Meinung nach hatte er etwas sehr Inspirierendes. Er war ein cooler Junge und es wäre eine Ehre gewesen, gegen ihn im selben Team zu fahren", zollt Vettel dem einzigen Piloten Respekt, der seinen Titel posthum verliehen bekam.

Kameradschaft kommt heutzutage zu kurz

Überhaupt haben es Vettel die 1970er-Jahre angetan, wie er offenbart: "Gefühlsmäßig müssen die 70er-Jahre fantastisch und die Atmosphäre eine ganz besondere gewesen sein. Ein Teil dieser Ära zu sein, war mit Sicherheit eine großartige Erfahrung." Rein vom Gedanken der Sicherheit geleitet, würde er sich natürlich die heutigen Standards wünschen. So fällt Wunschvorstellung des Deutschen vom Grand-Prix-Zirkus entsprechend eindeutig aus: "Ich würde mir den puren Rennsport der damaligen Zeit mit der Kameradschaft unter den Fahrern, aber mit den Sicherheitsstandards von heute wünschen."

Apropos Kameradschaft. Eine Idee, diese im aktuellen Fahrerlager auszubauen, hätte der jüngste Weltmeister aller Zeiten ebenfalls auf Lager: "Ich würde mir in meinem Motorhome eine Sauna wünschen. Mein finnischer Trainer würde sich sicher darüber freuen und man müsste sich keine Gedanken machen, die anderen finnischen Jungs zu finden. Die Sauna wäre wohl immer belegt."

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