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GP Ungarn

Ungarn-Donnerstag in der Analyse: Ersetzt Schumacher jetzt Vettel?

Formel-1-Liveticker zum Nachlesen: +++ Vettel beendet seine Formel-1-Karriere nach der Saison +++ So reagieren Teams & Fahrer +++ Vettel will mehr Zeit für Familie +++

17:09 Uhr

Vettel: Entscheidung nicht über Nacht getroffen

Wie versprochen wollen wir jetzt auch noch einmal genauer hören, was Sebastian Vettel heute in seiner Medienrunde zu sagen hatte. "Es war keine Entscheidung, die ich über Nacht getroffen habe", sagt er über seinen Rücktritt.

"Die finale Entscheidung wurde gestern getroffen", bestätigt er. Da habe er dem Team mitgeteilt, dass er 2023 nicht mehr weiterfahren werde. "Es ist der richtige Zeitpunkt für mich, um andere Dinge zu tun", so Vettel.

Außerdem betont er: "Ich liebe das Racing noch immer." Allerdings seien andere Dinge in seinem Leben jetzt einfach wichtiger.


16:58 Uhr

Leclerc sucht keine Ausreden

Leclerc stellt außerdem noch einmal klar, dass sein Unfall keine anderen Gründe gehabt habe. Daran hatte ja zum Beispiel Nico Rosberg gezweifelt. "Letztendlich fahre ich das Auto und habe einen Fehler gemacht", nimmt er die Verantwortung auf sich.

"Es war nichts am Auto", stellt er unmissverständlich klar. Der Druck, den WM-Titel nach vielen Jahren zurück nach Maranello zu holen, habe auch keine Rolle gespielt. "Darüber denke ich nicht nach", winkt er sofort ab.

"Natürlich bleibt es das Ziel, Weltmeister zu werden", stellt er klar. "Aber es beeinträchtigt mich nicht, dass wir den Fahrertitel seit so vielen Jahren nicht gewonnen haben", so Leclerc.

Der bis heute letzte Ferrari-Champion ist noch immer Kimi Räikkönen aus dem Jahr 2007.


16:49 Uhr

Leclerc will Fehler abhaken

Der Monegasse wurde in seiner heutigen Medienrunde natürlich noch einmal auf seinen Crash in Le Castellet angesprochen. "Ich habe diesen Fehler gemacht, er hat mich eine Menge Punkte gekostet. Das weiß ich", stellt er klar.

"Jetzt muss ich einfach weitermachen und mich zu 100 Prozent auf dieses Wochenende konzentrieren", betont er und erklärt, er wolle am liebsten mit einem Sieg zurückschlagen. "Ich denke, wir werden ein starkes Auto haben", so Leclerc.

Und den Titel will er sowieso noch nicht abhaken. "Ich werde bis ganz am Ende daran glauben", stellt der Ferrari-Pilot klar. In der WM fehlen nach Frankreich bereits 63 Zähler auf Verstappen.


16:41 Uhr

Alonso: Meine Situation war anders als bei Vettel

Der zweimalige Weltmeister trat Ende 2018 ebenfalls schon einmal aus der Formel 1 zurück. Doch er stellt klar: "Ich hörte 2018 auf, weil ich größere Herausforderungen im Kopf hatte." Unter anderem habe er in Le Mans und in Indianapolis fahren wollen.

Vettel dagegen ist nun wegen der Familie zurückgetreten. Alonso habe damals einfach keine "attraktiven" Optionen in der Formel 1 mehr gehabt. "Es gab nur ein Team, das gewinnen konnte", erinnert er an die damalige Mercedes-Dominanz.

Die Formel 1 habe ihm keinen Spaß mehr gehabt, weshalb er damals aufgehört habe. "Ich weiß nicht, ob das bei Sebastians Entscheidung auch eine Rolle spielt", so Alonso. Der Hauptgrund ist - zumindest laut Vettels eigener Aussage - aber ein anderer.


16:33 Uhr

Mehr Stimmen zum Vettel-Rücktritt ...

... aus den sozialen Medien haben wir derweil hier für euch zusammengefasst:


16:32 Uhr


16:32 Uhr


16:32 Uhr


16:32 Uhr


16:32 Uhr


16:31 Uhr


16:26 Uhr

Alonso: 2020 mit Stroll gesprochen

Wir bleiben kurz beim zweimaligen Weltmeister, der im Hinblick auf Aston Martin verrät: "Wir hatten uns 2020 unterhalten, als das Team [als Racing Point] sehr konkurrenzfähig war und Rennen gewonnen hat. Das war vor meinem Comeback."

Die Gespräche seien aber "nicht gut" gelaufen. Ihm persönlich sei "wichtig", in Zukunft ein siegfähiges Auto zu haben. "Unter dem neuen Reglement scheinen Ferrari, Red Bull und Mercedes die einzigen Teams zu sein, die dazu in der Lage sind, Siege herauszufahren", erklärt er.

"Wenn sich also eine Möglichkeit ergeben sollte, für 2023 zu einem dieser Teams zu stoßen, dann wird man sich darum bemühen. Doch es gibt keine Chance. Also musst du Vertrauen in einige andere Projekte haben", so Alonso.

Und mögliches Siegpotenzial sieht er bei Alpine wohl eher als bei Aston Martin.


16:17 Uhr

Alonso: Würde gerne bei Alpine bleiben

Der Spanier wurde in der Vergangenheit bereits mit Aston Martin in Verbindung gebracht - und in seiner heutigen Medienrunde natürlich auf die Möglichkeit angesprochen, Vettel dort ab dem kommenden Jahr zu ersetzen.

"Alle Teams sind eine Option, solange sie nicht schon zwei Fahrer unter Vertrag haben", sagt er, betont aber auch: "Meine Priorität ist, mit Alpine weiterzumachen. Wir arbeiten jetzt schon zwei Jahre gemeinsam an diesem Projekt und entwickeln es weiter."

"Wir werden immer besser. Mein Wunsch wäre, bleiben zu können", so Alonso, der aber auch betont, dass es bislang noch keine Verhandlungen gegeben habe. Er grinst: "Von meiner Seite her [werden die Gespräche] nicht länger dauern als zehn Minuten."

Klingt also nach einer schnellen Einigung mit Alpine - und nicht nach einem Wechsel zu Aston Martin.


16:10 Uhr

PK beendet

Damit ist die heutige Fahrer-PK auch durch. Aber keine Sorge: Bis in den Abend hinein werden wir hier im Ticker noch von diversen Medienrunden aus Budapest berichten und natürlich auch Sebastian Vettel noch einmal zu Wort kommen lassen.

Bleibt also dran und klickt euch zum Beispiel auch gerne einmal durch unsere Fotogalerie mit den besten Schnappschüssen aus Ungarn! Diese wird im Verlauf des Wochenendes permanent mit neuen Bildern aufgefüllt.


Fotos: F1: Grand Prix von Ungarn (Hungaroring)



16:05 Uhr

Ocon: Le Castellet das härteste Rennen

Spannende Aussage des Franzosen: Er erklärt, dass sein Heimrennen am Wochenende durch die Hitze das härteste Rennen des bisherigen Jahres gewesen sei. Bottas stimmt zu und ergänzt, dass auch Miami aus dem Grund sehr hart gewesen sei.

Beide sind sich zudem einig, dass die Sommerpause jetzt zum richtigen Zeitpunkt kommt. Kein Wunder nach vier Rennen in fünf Wochen ...


15:49 Uhr

Bottas: Alfa Romeo fehlen Upgrades

Der Finne spricht über die jüngste Durststrecke von Alfa Romeo. In den vergangenen fünf Rennen schaffte es das Team lediglich in Kanada in die Punkte, zuletzt ging man dreimal in Folge komplett leer aus.

Bottas erklärt, dass das vor allem an fehlenden Updates liege. Seit Barcelona habe man nichts größeres mehr ans Auto gebracht. Hier habe man aber etwas dabei, weshalb er recht optimistisch sei.