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Formel-1-Newsticker

Formel-1-Liveticker: Der Donnerstag von Frankreich in der Analyse

Der Donnerstagsticker zum Nachlesen: +++ Vettel äußert sich zu McLaren-Gerüchten+++ Sainz: Keine Entscheidung zu Motor +++ Mick fühlt sich besser +++

19:57 Uhr

Der Donnerstag in der Analyse

Damit soll es das für heute mit dem Liveticker gewesen sein. Morgen meldet sich an dieser Stelle wieder Ruben Zimmermann, um euch durch den Trainingsfreitag zu führen.

Wir verabschieden uns mit dem Hinweis auf den Livestream mit Christian Nimmervoll und Kevin Scheuren, der aktuell läuft. Aber natürlich kannst du dir das Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de auch nachträglich noch einmal "on demand" anschauen.

Norman Fischer wünscht noch einen schönen Abend. Bis morgen!


19:50 Uhr

De Vries bereitet sich auf Einsatz vor

Nyck de Vries bereitet sich auf seinen Einsatz bei Mercedes vor. Der Niederländer wird Lewis Hamilton im ersten Training ersetzen. Das ist Pflicht für jedes Team - also nicht, dass man in Frankreich einen anderen Piloten einsetzen muss, sondern dass man zweimal einen Rookie ans Steuer lassen muss. Und Hamilton hat sich Frankreich als Ort dafür ausgesucht.

Hier gibt es eine Übersicht über alle Freitagsfahrer.


19:45 Uhr

Günther Steiner: Haas nicht am Mindestgewicht

Der Haas VF-22 ist zu schwer. Das hat Teamchef Günther Steiner zugegeben: "Wir haben Probleme mit dem Gewicht", sagt er. "Wir sind nicht weit weg, aber wir können uns da noch verbessern. Es gibt noch Spielraum, um etwas Rundenzeit über das Gewicht zu erreichen."

Zwar kommt in Ungarn ein großes Update für das Auto, doch das Gewichtsproblem wird damit nicht gelöst: "Es ist schwierig, das während der Saison zu erreichen, vor allem, weil man dafür viel Geld investieren muss", so Steiner.

Eine Lösung gibt es frühestens 2023: "Das ist einer der Punkte auf der Agenda für das nächstjährige Auto. Es muss auf ein Mindestgewicht gebracht werden", so Steiner.


19:28 Uhr

Neuer Unterboden für Ferrari

Ferrari wird beim Großen Preis von Frankreich einen neuen Unterboden testen, mit dem der italienische Rennstall im Kampf gegen Red Bull einen Schritt nach vorne machen will.

Der F1-75 von Charles Leclerc, der am Donnerstag in der Boxengasse von Paul Ricard gesichtet wurde, wurde mit dem neuen Design ausgestattet, das im ersten Training am Freitagnachmittag ausprobiert werden soll.

Das Auto von Carlos Sainz ist derweil mit dem alten Design ausgestattet. Wahrscheinlich wird Ferrari versuchen, Daten zu sammeln, um die Performance in der realen Welt mit der im CFD und im Windkanal gezeigten Performance zu vergleichen.


19:10 Uhr

Verstappen verzichtet auf Maske

Während Lewis Hamilton weiterhin Maske trägt, verzichtet Max Verstappen auf den freiwilligen Mundschutz: "Ich möchte es nicht tragen", sagt er. Trotzdem weiß er, dass die Gefahr von COVID-19 noch nicht vorbei ist: "Die Leute scheinen manchmal zu vergessen, dass es immer noch da ist", so der Niederländer.

"Es wäre sehr schade, wenn Fahrer wieder Rennen deswegen verpassen würden", so Verstappen. Das ist bislang in dieser Saison nur Sebastian Vettel passiert, der die ersten beiden Saisonrennen auslassen musste.


18:51 Uhr

Verstappen: Lag nicht nur an den Reifen

Max Verstappen sagt, dass die Niederlage von Spielberg nicht nur eine Frage der Reifen war. "Ich glaube, es lag auch daran, wie wir das Auto abgestimmt haben, und auch das Paket hat in Österreich nicht gepasst", sagt er. "Ich hoffe, dass wir mit den Dingen, die wir gelernt haben, generell konkurrenzfähiger sein werden."

Der Red-Bull-Pilot gibt aber auch zu, dass Ferrari in Spielberg stärker war als erwartet - und dass Red Bull unter den Erwartungen blieb. "Und es ist ohnehin immer schwierig, gegen sie zu kämpfen. An einem guten Tag haben wir einen guten Kampf, aber wir hatten keinen guten Tag."

"Wir müssen einfach wieder zur Normalität zurückkehren, aber ich denke, dass wir uns generell immer verbessern wollen, was wir hoffentlich an diesem Wochenende zeigen können."


18:41 Uhr

Livestream ab 19:30 Uhr

An dieser Stelle kurz der Hinweis auf unseren heutigen Livestream: Ab 19:30 Uhr melden sich Kevin Scheuren und Chefredakteur Christian Nimmervoll live, um euch alles Wichtige vom heutigen Mediendonnerstag näherzubringen. Der Stream ist wie üblich auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de zu sehen.



18:30 Uhr

Der Style muss passen

Wenn man ein Auto von 1922 fährt, dann muss natürlich auch der Look dazu passen ;)


18:27 Uhr

Ricciardo: Warum das Statement?

Daniel Ricciardo hatte nach Spielberg mit einem Statement überrascht, in dem er klarstellte, dass er keine Absicht hegt, McLaren vor seinem Vertragsende 2023 zu verlassen. Jetzt erklärt er, warum er sich zu diesem Statement genötigt sah.

"Die Leute haben Fragen gestellt und sich ihre eigenen Antworten ausgedacht, und ich glaube, es hat sich etwas aufgebaut", sagt er. "Ich habe gesagt, dass ich natürlich weiß, was meine Zukunft ist, also werde ich es einfach jeden wissen lassen."

"Also dachte ich mir, es ist an der Zeit, es allen aus erster Hand zu sagen."


18:14 Uhr

Tracklimits doch nicht so schlimm wie in Spielberg?

Ocon glaubt übrigens, dass Tracklimits in Le Castellet kein so großes Thema sein werden wie zuletzt in Spielberg. "Österreich war diesbezüglich am schlimmsten", sagt er. "Die Randsteine dort sind so glatt, dass man mit dem Auto einfach drüberfahren kann."

Das sei in Frankreich anders: "Ich denke, wenn man hier über die großen Randsteine fährt, die nicht dem FIA-Standard entsprechen, sondern sehr hoch sind, werden wir den Unterboden, die Bodenkante und die Planke beschädigen", so der Alpine-Pilot.


17:47 Uhr

Ocon: Le Mans wäre cool

Auch Ocon droht mit Le Castellet sein Heimrennen zu verlieren. Er würde sich wünschen, dass die Formel 1 in Le Mans fahren würde: "Natürlich muss man an der Strecke ein wenig arbeiten, was die Streckenbegrenzung und all diese Dinge angeht. Wenn man hier zu weit fährt, geht das Chassis kaputt", sagt er.

"Wir haben einige gute Strecken", meint Ocon. "Natürlich ist Magny-Cours ein bisschen schwer zu erreichen. Aber ja, ich denke, die realistischste Strecke, an die ich gedacht habe, ist definitiv Le Mans. Le Mans als französischer GP wäre eine tolle Geschichte. Das wäre ziemlich fantastisch."


17:28 Uhr

Hamilton: Alonso war härtester Gegner

In 300 Rennen hatte Lewis Hamilton bislang viele Gegner, den größten aber vermutlich im eigenen Team. 2007 war Hamilton als Rookie Teamkollege von Fernando Alonso bei McLaren und sagt, dass der Spanier sein härtester Gegner bislang war.

"Ich erinnere mich an die Aufgabe, als ich 22 Jahre alt war, neben Fernando zu sein", sagt er. "Ich war geistig noch so jung, und es ist ein großer Druck, gegen einen so großen Fahrer wie Fernando anzutreten", so der Brite. "Ich würde sagen, vom reinen Tempo her ist Fernando der härteste Gegner."

"Wir hatten einige gute Kämpfe. Ich wünschte, wir könnten mehr davon haben. Hoffentlich wird er weiterhin Rennen fahren, dann haben wir hoffentlich mehr in der Zukunft."

Alonso selbst sagt: "Ich glaube nicht, dass er sich sehr verändert hat, um ehrlich zu sein." Ob man das als Kompliment nach schwierigen gemeinsamen Zeit sehen kann, darf jeder für sich beurteilen ;)

"Er hatte das Talent schon 2007. Das hat er immer noch, und jetzt ist noch Erfahrung dazugekommen. Er ist ein großartiger Fahrer, eine Legende unseres Sports, und es war immer ein Vergnügen, all diese Zeit mit ihm zu teilen."


17:13 Uhr

Sebastian Vettel im Aston Martin von 1922

Hier sehen wir Sebastian Vettel in einem Aston Martin von 1922 - also von vor 100 Jahren! Da wirkt der Williams FW14B von Nigel Mansell, den Vettel in Silverstone fuhr, wie ein taufrisches Auto.

Weitere Bilder gibt es in unserer Galerie.

Sebastian Vettel Aston Martin Aston Martin F1 ~Sebastian Vettel (Aston Martin) ~

16:57 Uhr

F1-Cockpitschutz erklärt: Wie Halo Menschenleben rettet!

2018 wurde Halo in der Formel 1 eingeführt. In diesem Video auf dem YouTube-Kanal von Formel1.de erklären wir, warum der Sicherheitsmechanismus erfunden wurde und wie er funktioniert.

Welche Unfälle der Vergangenheit waren Auslöser für die Entwicklung und bei welchen schützte es seit 2018 Leib und Leben? Welches Team hat zu Beginn maßgeblich am System gearbeitet und wie hat sich die Kritik am Halo von Fahrern und Teamchefs über die Jahre verändert?

Kevin Scheuren erklärt in diesem Video Wissenswertes über die technischen und geschichtlichen Hintergründe des Halo.



16:54 Uhr

Sainz: Aussagen nach Feuer waren nicht als Kritik gedacht

Sainz hatte die Rettungsmaßnahmen in Spielberg als "ein bisschen langsam" kritisiert. Daraufhin hatte sich die Streckensicherung selbst zu Wort gemeldet und sich erklärt. "Ich kann verstehen, warum sie das geschrieben haben", sagt Sainz und weiß, dass man seine Aussagen als Kritik werten konnte.

Doch er sagt: "Es war überhaupt nicht als Kritik gedacht." Er sei immer der Erste, der in höchsten Tönen von der Streckensicherung spricht, "von den Helden, die sie sind", wie er betont.

"Ich wollte nie, dass es wie eine Kritik an irgendjemandem klingt. Ich wollte nur, dass es analysiert wird und wir sehen, was wir beim nächsten Mal besser machen können"


16:35 Uhr

Sainz: Noch keine Entscheidung über neuen Motor

Nach seinem Feuer in Spielberg droht Carlos Sainz eine Strafversetzung an diesem Wochenende, weil Ferrari möglicherweise einen ganz neuen Motor einsetzen muss, was Sainz über die Grenze bringt. Doch noch habe man nicht entschieden, ob das in Frankreich passieren wird.

"Es besteht aber die Möglichkeit, dass wir hier einen neuen Motor einbauen werden, was eine Strafe mit sich bringen würde", sagt der Spanier. "Die finale Entscheidung ist aber noch nicht getroffen."

Das erinnert mich an Charles Leclerc, der in Kanada auch gesagt hatte, dass noch nichts entschieden sei. Ferrari hatte später zugegeben, dass man schon kurz nach Baku entschieden hatte, die Strafe in Kanada zu nehmen.

Hier geht es zur aktuellen Motorenübersicht.

Carlos Sainz Ferrari Ferrari F1 ~Carlos Sainz (Ferrari) ~

16:13 Uhr

So geht es auch

Oder man stellt einfach Teamchef Frederic Vasseur an die Strecke, der mit der Wasserpistole während des Rennens ein bisschen für Abkühlung sorgt :D