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Überraschendes Comeback für Coulthard?

Zu früh gefreut, aber immerhin: Red Bull hat Neo-TV-Reporter David Coulthard für das Rennen in Melbourne als Ersatzfahrer nominiert

(Motorsport-Total.com) - Auf der Liste der nominierten Ersatzfahrer für den bevorstehenden Grand Prix von Australien taucht eine große Überraschung auf: David Coulthard! Der 37-Jährige, der seine Karriere eigentlich Ende 2008 beendet hatte, steht seinem Nebenarbeitgeber Red Bull weiterhin als dritter Mann zur Verfügung und könnte damit zu einem Comeback kommen, falls sich Sebastian Vettel oder Mark Webber verletzen sollten.

David Coulthard, Circuit de Jerez

Der 37-jährige Routinier David Coulthard steht bei Red Bull als Ersatzfahrer bereit Zoom

Ursprünglich wäre der Neuseeländer Brendon Hartley für den Job als Ersatzfahrer vorgesehen gewesen, doch der 19-Jährige bekam die FIA-Superlizenz nicht rechtzeitig ausgestellt. Zumindest bei den Überseerennen muss Hartley also passen. Die notwendigen Kilometer für die Superlizenz wird er wohl erst zurücklegen können, wenn der Formel-1-Zirkus zurück in Europa ist und seinen ersten offiziellen Nachwuchsfahrer-Testtag einlegt.#w1#

Unabhängig davon freut sich Coulthard, hauptberuflich inzwischen TV-Reporter für den neuen britischen Formel-1-Sender 'BBC', auf den Grand Prix von Australien: "Melbourne ist eine tolle Stadt, um die Saison zu beginnen, denn man fährt mehr oder weniger im Herzen der Stadt. Dadurch ist die Strecke einfach zu erreichen, sodass eine mitreißende Atmosphäre entsteht." Er muss es wissen: 1997 und 2003 hat er im Albert Park gewonnen.

"Die Strecke ist besonders für die Bremsen eine Herausforderung, was im Fernsehen vielleicht gar nicht so rüberkommt. Es gibt keine schnelle Kurve, in der die aerodynamische Balance enorm wichtig wäre, sondern man muss gut bremsen können, eine gute Aerobalance haben. Man braucht auch eine gute Vorderachse und es ist keine permanente Strecke, also liegt nicht allzu viel griffiger Gummiabrieb auf dem Asphalt", so Coulthard.

Als Schlüsselstellen bezeichnet er die Kurven fünf, elf und zwölf: "Dort hat man am Eingang normalerweise Untersteuern und am Ausgang Übersteuern. In Kurve fünf hat es daher immer wieder Unfälle gegeben - dort gibt es keine Auslaufzone. In den Kurven elf/zwölf hat Glock im Vorjahr so spektakulär abgehoben. Der Rest der Strecke ist einfach Stop & Go mit 90-Grad-Kurven und Schikanen. Da zählt vor allem die Traktion."

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