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  • 19.01.2012 · 12:02

  • von Stefan Ziegler

Trulli zeigt sich gelassen: "Ich habe einen Vertrag"

Caterham-Pilot Jarno Trulli gibt nichts auf die Spekulationen um Witali Petrow und sein Team, sondern pocht auf seinen eigenen Rennvertrag

(Motorsport-Total.com) - Jarno Trulli hat einen bestehenden Vertrag für die neue Formel-1-Saison, doch immer wieder wird der italienische Rennfahrer als Wackelkandidat bezeichnet. Die jüngsten Spekulationen besagen nun, dass der frühere Renault-Fahrer Witali Petrow mit einem großen Budgetpaket kurz davor steht, sich in das Caterham-Team einzukaufen und Trulli das Cockpit wegzunehmen. Letzterer ist aber entspannt.

Jarno Trulli

Jarno Trulli sieht sich auch 2012 in der Formel 1 und beim Caterham-Rennstall

"Ich habe einen Vertrag mit Caterham und das ist alles. Ich weiß nichts von den Gerüchten. Das Team hat mir nichts mitgeteilt", sagt Trulli gegenüber der italienischen 'Gazzetta dello Sport'. "Am Montag werde ich in der Fabrik sein, um mir einen Sitz anpassen zu lassen. Solange mir nichts anderes gesagt wird, bleibt alles beim Alten", hält der Routinier (Jarno Trulli in der Formel-1-Datenbank!) fest.

Weil für ihn alles klar sei, wolle er gar nicht über seine Zukunft reden. Auch aus anderen Gründen: "Jedes Mal werden mir Worte in den Mund gelegt, wonach ich in der NASCAR fahren oder bei den 24 Stunden (von Le Mans; Anm. d. Red.) antreten werde. Derzeit konzentriere ich mich aber einzig auf die Formel 1. Nur darüber rede ich", stellt der 37-Jährige klar. Er wolle sich 2012 weiter steigern.

"Ich rechne damit, dass wir besser abschneiden als 2011. Wir haben eine bessere Basis, mehr Erfahrung, mehr Ressourcen und auch mehr Personal. Wir beginnen nun mit der Jagd auf den WM-Punkt, den wir schon 2011 haben wollten. Das Ziel ist, 2012 regelmäßig im Mittelfeld zu kämpfen", kündigt Trulli vor dem Testauftakt der Formel 1 an und betont die schwierige Entwicklungsarbeit.

"Die Leute verstehen gar nicht, wie schwierig es ist, bei Null anzufangen. Ich fuhr bei Minardi, doch hier ist es viel schwieriger. Fehler kannst du dir keine erlauben, denn jeder Fehler hat langfristige Folgen. Ich bin aber zuversichtlich. Im Jahresverlauf erkannte ich viele Verbesserungen. Wir machten einen großen Schritt, auch wenn das nicht bemerkt wurde. Jetzt braucht es einen weiteren Schritt."

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