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Trotz Stolperstart: Williams hat McLaren auf der Rechnung

Williams-Technikchef Pat Symonds schreibt McLaren mit Antriebspartner Honda nicht ab, sondern verweist auf die Probleme der Konkurrenz vor Jahresfrist

(Motorsport-Total.com) - Die einstige Erfolgskombination McLaren-Honda macht seit ihrer Wiedervereinigung eine schwierige Zeit durch. Nach den ersten beiden Testwochen dieses Formel-1-Winters lag der MP4-30 mit Honda-Power im Heck in puncto Laufleistung deutlich hinter der Konkurrenz zurück. 927 Kilometer hatten Fernando Alonso und Jenson Button an insgesamt acht Testtagen in Jerez de la Frontera und Barcelona geschafft.

Jenson Button, Felipe Massa

Das Tempo der Konkurrenz kann McLaren-Honda derzeit noch nicht gehen Zoom

Das Mercedes-Team kam im gleichen Zeitraum auf 4.360 Kilometer (Alle Details im Formel-1-Testcenter). Doch im Lager der Konkurrenz hat man McLaren-Honda noch lange nicht abgeschrieben. So ist Williams-Technikchef Pat Symonds überzeugt: "Wenn McLaren die aktuellen Probleme in den Griff bekommt, dann werden auch sie gut sein."

Symonds, seines Zeichens gelernter Ingenieur, der schon für diverse Konkurrenzteams von McLaren (Benetton, Ferrari, Renault) gearbeitet hat, begründet seine Aussage wie folgt: "Wenn man mich vor ein paar Tagen gefragt hätte, dann wäre meine Antwort gewesen: 'Ja, sie sind in größeren Schwierigkeiten als wir alle vor einem Jahr'. Nun haben sie am Freitag aber offenbar den Durchbruch geschafft." Button brummte dem MP4-30 am Freitag 470 Kilometer auf und sorgte damit für den mit Abstand produktivsten Tag seit der Rückkehr von Antriebslieferant Honda.

Pat Symonds

Williams-Technikchef Pat Symonds erinnert an die Probleme von Renault vor Jahresfrist Zoom

Symonds vergleicht die Startschwierigkeiten von Honda mit jenen, die die Konkurrenz vor genau einem Jahr hatte, als man seinerseits vor der Premiere des V6-Turbos mit Hybrid stand. "Schauen wir doch mal ein Jahr zurück. Wo stand Renault zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr?", erinnert er an den Stolperstart des französischen Antriebslieferanten von Red Bull, Toro Rosso und Co., um anzufügen: "Dennoch haben deren Antriebe anschließend drei Saisonrennen gewonnen. Also sollte man nicht unterschätzen, was auch andere noch schaffen könnten."

Zieht man einmal nur die erste Wintertestwoche heran, dann stand Renault vor einem Jahr bei 668 Kilometern nach vier Tagen. Honda kam ein Jahr später im selben Zeitraum auf 349 Kilometer. Allerdings waren für die Renault-Laufleistung der ersten Testwoche 2014 drei Teams verantwortlich: Red Bull, Toro Rosso und Caterham, während Lotus durch Abwesenheit glänzte. McLaren ist Exklusivpartner von Honda. Sollte die alte Erfolgskombination den Weg in die Erfolgsspur wieder finden, wäre es für Symonds jedenfalls keine Überraschung.

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