powered by Motorsport.com

Trotz Honda-Ausstieg: Senna bleibt optimistisch

Für Bruno Senna war der Rückzug von Honda "ein Schock": Doch der Brasilianer sieht weiter gute Chancen in der Formel 1, notfalls noch ein Jahr GP2

(Motorsport-Total.com) - Es galt eigentlich als mehr oder weniger beschlossene Sache, dass Bruno Senna in der kommenden Saison bei Honda sein Debüt in der Formel 1 gibt. Mit dem Ausstieg von Honda werden allerdings nun auch Sennas Zukunftspläne über den Haufen geworfen. Der Brasilianer bleibt jedoch optimistisch. Er siehtr gute Chancen, notfalls auch bei einem anderen Team unterzukommen.

Bruno Senna

Bruno Senna muss sich nun nach Alternativen in der Formel 1 umsehen Zoom

"Es war ein Schock, wir wussten nicht, dass die Lage so ernst ist", sagte Senna gegenüber 'autosport.com'. Gleichzeitig wolle er sich aber bei Honda bedanken. Die Japaner hätten ihm die Chance auf einen ersten Formel-1-Test gegeben und nun wisse er, dass er sich bereit fühlt für die Königsklasse. Zudem habe er bei dem Test auch sein Können zeigen können.#w1#

Trotz des Ausstiegs von Honda stehe er nun nicht mit leeren Händen da, betonte Senna. "Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, nächstes Jahr in der Formel 1 zu fahren. Wir arbeiten sehr hart an anderen Möglichkeiten." Es sei nun an der Zeit, mit jedem zu sprechen: "Es gibt viele verschiedene Optionen."

"Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, nächstes Jahr in der Formel 1 zu fahren." Bruno Senna

Derzeit streckt Senna seine Fühler in alle Richtungen aus, um zu sehen, wo ein Cockpit verfügbar wäre. Auch mit Nick Fry und Ross Brawn von Honda bleibt er weiter in Kontakt. Denn sollte ein Käufer für das Team gefunden werden, wäre auch das weiter eine Einstiegsmöglichkeit für den Brasilianer.

Senna würde nun gern für ein anderes Team bei den Dezembertests in Jerez fahren, um erneut einen guten Job abzuliefern. Das sei jedoch nicht entscheidend für seine Zukunft: "Ich habe bereits gezeigt, was ich kann. Recht viele Leute waren beeindruckt von meinen Barcelona-Ergebnissen und davon, wie nah ich an Jenson Button war." Er habe viel positives Feedback bekommen, so Senna.

Und sollte es doch nicht klappen? Dann würde sich der Brasilianer damit begnügen, noch ein weiteres Jahr für iSport in der GP2 zu fahren. Einen Testvertrag wolle er nur, wenn dieser ihm die Möglichkeit eröffne, Rennen zu fahren.