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  • 02.03.2016 · 20:58

  • von Dieter Rencken & Roman Wittemeier

Treffen mit Charlie Whiting: Fahrer gegen neues Qualifying

FIA-Rennleiter Charlie Whiting informiert die Formel-1-Piloten bei einem Meeting in Barcelona über die Qualifying-Pläne: Fahrer wehren sich gegen die Änderungen

(Motorsport-Total.com) - Der Streit um die Einführung des geplanten neuen Qualifying-Modus geht in die nächste Runde. Am Mittwoch nach Abschluss des Testtages in Barcelona bat FIA-Rennleiter Charlie Whiting die Fahrer zu einem Meeting in das Motorhome des Automobil-Weltverbandes. Der Brite wollte die Piloten über die neusten Pläne zur Einführung der neuen Qualifikation vorstellen und die Meinung der Grand-Prix-Stars hören.

Sergio Perez

Positioniert sich als klarer Gegner des neuen Formel-1-Qualifyings: Sergio Perez Zoom

"Charlie hat den richtigen Weg eingeschlagen, indem er uns nach unserer Meinung gefragt hat. Er will uns bei diesem Thema mehr einbinden - und das ist definitiv sehr gut", fasst Force-India-Pilot Sergio Perez im Gespräch mit 'Sky Sports F1' zusammen. Bei dem Treffen waren neben Perez unter anderem auch Jenson Button, Sebastian Vettel und Nico Rosberg anwesend - Weltmeister Lewis Hamilton und McLaren-Superstar Fernando Alonso fehlten hingegen.

Die Piloten haben bezüglich des neuen Qualifyings ohnehin offenbar eine gemeinsame Ansicht. "Wir sind nicht sehr glücklich mit den neuen Plänen, die sie umsetzen wollen", sagt Perez stellvertretend. "Mal sehen, ob noch was geändert werden kann. Wir denken, es ist für die Fans zu schwierig zu verstehen. Es ist sogar für uns ziemlich kompliziert! Außerdem sind wir der Ansicht, dass das bisherige Qualifying gut ist und dass es keinen wirklichen Grund für eine Änderung gibt."

"Charlie wollte die Meinung der Piloten zu einigen Themen erfahren. Das Qualifying war eines davon", sagt Kevin Magnussen. Ob die Piloten mit ihrer Meinung etwas ändern könnten, sei derzeit ungewiss. "Wir sagen unser Meinung, aber die Entscheidung liegt nicht bei uns. Positiv ist, dass er uns fragt. Das wird in Zukunft hoffentlich noch mehr passieren", meint der Däne nach Verlassen des Meetings mit dem FIA-Rennleiter.

Die geplanten Neuerungen am Qualifying waren Ende vergangenen Monats von der Strategiegruppe und der Formel-1-Kommission beschlossen worden, müssten aber am kommenden Freitag bei der Sitzung des Motorsport-Weltrates der FIA noch endgültig ratifiziert werden. Nachdem klar wurde, dass sich das neue Konzept auf Grundlage der dafür benötigten Technik nicht schon in Melbourne im vollem Umfang umsetzen lässt, hatte es den Plan für eine Zwischenlösung für die ersten Saisonrennen gegeben.

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