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Sauber verzichtet freiwillig auf neuesten Ferrari-Antrieb

Spezifische Probleme mit dem C34 veranlassten Sauber, bis Saisonende auf eine ältere Ausbaustufe zu setzten - Ferrari hätte neueste Teile auf Wunsch ausgeliefert

(Motorsport-Total.com) - Während die Mercedes-Kunden bis zum Jahr 2016 auf den Experimentalantrieb aus Brixworth warten müssen und über die Maßnahme - zumindest in Person des Williams-Piloten Felipe Massa - ihren Unmut kundtun, verzichtet Sauber freiwillig auf die neueste Ausbaustufe des Ferrari-V6-Hybrids. "Es wäre mit unserem Auto nicht der richtige Schritt gewesen, weil wir mit spezifischen Problemen gerechnet hätten - und das Risiko wollten wir nicht eingehen", so Monisha Kaltenborn.

Felipe Nasr

Sauber fährt bis Saisonende mit der Kanada-Ausbaustufe des Ferrari-V6 Zoom

Sauber ist beim Russland-Grand-Prix in Sotschi mit einem Triebwerk auf dem Stand des Kanada-Laufs unterwegs. Also einer Version, die schon im Juni im Werksrenner aus Maranello aktuell war. "Es hat nichts damit zu tun, worauf wir uns mit Ferrari verständigt haben", dementiert Teamchefin Kaltenborn, dass die Scuderia die neuen Teile absichtlich zurückhielte. "Die Frage ist, auf welche Strategie wir uns aus verschiedenen Gründen einigen. Und was mit unserem Auto möglich ist."

Felipe Nasr und Marcus Ericsson waren mit erst drei verbrauchten Bauteilen bei allen sechs Antriebskomponenten am Schwarzen Meer angereist. Das heißt, dass Sauber ohne Strafversetzung in der Startaufstellung auf die neueste Ausbaustufe hätte wechseln können. Nach dem letzten planmäßigen Tausch der Saison am Samstagvormittag wird das bis Saisonende nicht mehr möglich sein.

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