powered by Motorsport.com

Force-India-Vorschau: Mit Aufschwung nach Russland

Force India blickt mit Vorfreude auf die letzten Rennen der Formel-1-Saison 2015 - Nico Hüllenberg kommt mit neu gewonnenem Selbstvertrauen nach Sotschi

(Motorsport-Total.com) - 77 Punkte und somit der fünfte Rang in der WM-Tabelle: Für Force India läuft die bisherige Saison ganz nach Wunsch. Beim vergangenen Rennen in Japan konnte Nico Hülkenberg mit einer Glanzleistung aufzeigen - Rang sechs am Ende für den Deutschen. Die Saison möchte man auf einem Hoch ausklingen lassen. Teamchef Vijay Mallya geht sehr optimistisch in die letzten Monate.

Nico Hülkenberg

Wird Nico Hülkenberg auch in Sotschi eine Glanzleistung abliefern? Zoom

"In Singapur und Japan haben wir wieder konkurrenzfähiges Tempo gezeigt, und obwohl wir die Chance verpasst haben mit beiden Autos Punkte zu holen, verbleiben wir auf einem soliden fünften Platz in der Weltmeisterschaft." Zwar hat man bereits 62 Punkte Rückstand auf Red Bull, aber immerhin 17 Zähler Vorsprung gegenüber Lotus.

"Russland wird uns eine weitere Möglichkeit bieten, mehr Potenzial aus der B-Version des Autos herauszuholen. Auch zu diesem späten Zeitpunkt in der Saison bringen wir weiterhin neue Teile auf das Auto - dank der harten Arbeit in der Fabrik", lobt der Inder sein Team. Sergio Perez, der mit dem fünften Platz in Belgien sein bisher bestes Saisonergebnis erzielt hat, freut sich auf die Herausforderung in Sotschi.

Gute Erinnerungen an das Vorjahr

"Im vergangenen Jahr habe ich in Sotschi einen Punkt geholt und freue mich schon darauf dort wieder zu fahren. Sie haben einen guten Job gemacht mit der Strecke. Es gibt ein paar interessante Kurven, speziell die langgezogene Linkskurve drei. Im Qualifying vergangenes Jahr ging die voll." Der Mexikaner vergleicht die Strecke mit jenen in Singapur und Abu Dhabi.

"Es gibt viele 90-Grad-Kurven und Beschleunigungszonen, die viel Kraft auf die Hinterreifen einwirken lassen. Ich erinnere mich auch noch daran, dass Kurve zwölf ziemlich schwierig war, weil man unter hohen g-Kräften auf Kurve 13 anbremst", analysiert Perez. Er erwartet sich durch die weicheren Reifenmischungen in diesem Jahr spannendere Strategien.


Fotostrecke: GP Russland, Highlights 2014

Nico Hülkenberg schwärmt noch von seiner souveränen Vorstellung in Suzuka. Es sei genau das gewesen, was er nach ein paar "unglücklichen Wochenenden seit der Sommerpause" gebraucht habe. "Wir hatten gutes Tempo, haben unsere Hausaufgaben gemacht und alles aus dem Rennen herausgeholt. Es war sehr befriedigend zu sehen, wie konkurrenzfähig wir waren. Das hat mein Selbstvertrauen für die kommenden Rennen gestärkt."

Auch der Deutsche ist von der Anlage in Russland angetan: "Der unübliche Schauplatz in dem Olympischen Park ist ziemlich cool und der Kurs fließt sehr schön. Die Runde ist lang mit vielen ähnlichen Kurven, was es schwieriger macht, eine gute Runde hinzubekommen. Der letzte Sektor ist ziemlich technisch und eine große Herausforderung für die Fahrer."