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Sauber-Team: "Sind beim Saisonstart 2010 dabei"

Der Käufer ist gefunden, ein Startplatz in Aussicht gestellt: Jetzt geht man in Hinwil davon aus, im nächsten Jahr weiter dabei zu sein

(Motorsport-Total.com/SID) - Bei BMW und in Hinwil wächst die Zuversicht, dass das Sauber-Team der Formel 1 auch nach dem Rückzug von Motorenpartner BMW zum Saisonende erhalten bleibt. Für das Team wurde ein Käufer gefunden und auch die FIA zeigt Entgegenkommen für die Schweizer. Die BMW AG bestätigte heute den Verkauf des Teams an Qadbak Investments Ltd., eine in der Schweiz ansässige Stiftung. Der Kaufpreis soll bei 80 Millionen Euro liegen, der Vertrag wurde am heutigen Dienstag unterschrieben.

Robert Kubica

Die Mannschaft aus Hinwil hat nun gute Chancen auf den Verbleib Zoom

Es ist ein Dienstag, an dem sich die Ereignisse überschlugen. Am Morgen gab die FIA bekannt, dass das Lotus-Team den vakanten 13. Startplatz im Feld bekommt, der bisher für das Sauber-Team freigehalten wurde. Doch das bedeutet nicht das Aus für die Schweizer. Die FIA entschied sich, einen 14. Startplatz an Sauber zu vergeben. Das Team sitzt damit praktisch "auf der Reservebank".#w1#

Es gibt zwei Möglichkeiten: Sauber rückt nach, "falls es in der Startaufstellung für 2010 irgendwelche Lücken geben sollte", so die FIA. Falls also eines der neuen Teams, USF1, Campos oder Manor den Einstieg doch nicht stemmen kann, bekommt Sauber deren Platz. Die FIA zieht aber auch in Erwägung, das Feld auf 14 Teams und damit 28 Autos auszuweiten. Dann wäre Sauber sicher dabei. Das soll schnellstmöglich mit den anderen Rennställen besprochen werden. Denn diese müssen ihre Zustimmung geben.

Beim BMW Sauber F1 Team blickt man damit nun optimistisch in die Zukunft: "Wir freuen uns, dass uns die FIA einen Startplatz für die Formel-1-Weltmeisterschaft 2010 in Aussicht gestellt hat. Das Team geht davon aus, dass wir beim Saisonstart 2010 am Start sein werden", teilte es in einem Statement mit.

Standort des Teams bleibt Hinwil, Motor und Getriebe sollen von Ferrari kommen. Ob die beiden Fahrer Nick Heidfeld und Robert Kubica im kommenden Jahr für das Team fahren, ist noch ungewiss. Auch ist noch nicht sicher, ob alle 400 Arbeitsplätze in Hinwil erhalten bleiben können.

Qadbak Investments Ltd. handelt im Auftrag reicher Familien aus dem Mittleren Osten. Im Juli stand die Stiftung bereits im Rampenlicht, als sie den viertklassigen englischen Fußballclub Notts County übernahm und als Sportchef niemand geringeren als den früheren Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson an Bord holte.

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