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Rossi "sehr interessiert" an Haas-Cockpit für 2016

Alexander Rossi spricht über seine Zukunft und kann sich eine Verpflichtung beim Haas-Team ab der Saison 2016 vorstellen - Vorerst liegt sein Fokus aber auf IndyCar

(Motorsport-Total.com) - Ein US-amerikanischer Rennfahrer in einem US-amerikanischen Team in einem US-Grand-Prix, das könnte 2016 eintreten, wenn Alexander Rossi in einen Boliden des neuen Teams von Gene Haas einsteigt. Der Kalifornier hat immer wieder signalisiert, dass er Interesse an dem Projekt von Haas habe, derzeit liegt sein Fokus aber auf IndyCar.

Alexander Rossi

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Über die Formel-BMW, hin zur Formel-Renault 3.5 bis in die GP2 hat es der Amerikaner, der mit 16 Jahren nach Europa kam um Rennfahrer zu werden, gebracht. Ein Stammcockpit in der Königsklasse blieb ihm bisher verwehrt. Nur Freitagseinsätze mit Caterham und Marussia kann er vorweisen. Gegenüber 'f1web.it' sprach sich Rossi aber durchaus für das Haas-Projekt aus: "Ich prüfe meine Optionen. Langfristig gesehen will ich in der Formel 1 sein, aber nachdem ich jetzt zwei Jahre als Testpilot gearbeitet habe, möchte ich 2015 Rennen fahren."

Was 2016 passieren wird, ist noch unklar - womöglich blickt der US-Amerikaner dann wieder auf die Formel 1. "Wie man weiß, stehen in der Formel 1 immer nur sehr wenige Cockpits zur Verfügung, jetzt noch weniger aufgrund der Kollapse der kleinen Teams." Angesprochen auf das Projekt von NASCAR-Teambesitzer Gene Haas 2016 mit Ferrari in die Formel 1 einzusteigen, meint dieser: "Ich interessiere mich wirklich sehr dafür."

Gene Haas

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Er schickt auch gleich eine Empfehlung in eigener Sache Richtung Haas: "Ich habe das notwendige Wissen, ich verstehe die Formel 1 und ich denke, für die Werbung der Serie in Amerika wollen sie einen Fahrer aus den USA."

Der vorerst letzte US-amerikanische Formel-1-Pilot war Scott Speed. Er fuhr von 2005 bis 2007 30 Rennen für Toro Rosso.

Motorsport-Total Business Club

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