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Renault will Token erst zur Mitte der Saison einsetzen

Motorenhersteller Renault plant, seine verbliebenen Token erst zur Mitte der Saison einzusetzen - Das sorgt für Probleme zum Saisonstart

(Motorsport-Total.com) - Motorenhersteller Renault plant einen großen Schritt in der Motorenentwicklung, allerdings erst zur Mitte der Saison. Die Homologations-Regeln für die Motoren besagen, dass die Hersteller dieses Jahr an ihren Motoren insgesamt 32 Entwicklungstoken ändern dürfen. Das ist laut Reglement knapp weniger als die Hälfte des gesamten Motors. Dank einer neuen Interpretation der Regeln können diese Änderungen auch während der Saison vorgenommen werden.

Renault

Reanult bringt seine Updates wohl erst zur Mitte der Saison Zoom

Die FIA hat bestätigt, dass Renault noch zwölf Token übrig hat, Ferrari hat noch zehn und Mercedes sieben. Damit bestätigt sich, dass Renault noch mehr Entwicklungstoken als die anderen Hersteller übrig hat. Neuling Honda wurden neun Token zugestanden. Das ist der Durchschnitt der anderen drei Motorenhersteller.

Obwohl Renaults Upgrade-Plan jetzt schon ziemlich final steht, rechnet Red-Bull-Teamchef Christian Horner frühestens zur Mitte der Saison mit der kompletten Antriebseinheit für dieses Jahr. "Es hängt alles noch ein bisschen in der Luft", erklärt er gegenüber 'Autosport' auf die Frage, wann er eine Antriebseinheit mit allen angewendeten Token in diesem Jahr erwartet.

"Wir haben dieses Jahr nur vier Motoren zur Verfügung. Deswegen wollen wir es so früh wie möglich einsetzen", erklärt Horner. "Dafür wird hinter den Kulissen viel gearbeitet, sowohl in Viry aber auch mit Mario Illien, der von Renault verpflichtet worden ist."


Fotos: Red Bull, Großer Preis von Australien


Aufgrund der Entwicklungs-Planung rechnet Renault mit einem schwierigen Start in die Saison. Es dürfte schwer werden, mit den von Mercedes-Motoren angetriebenen Fahrzeugen vorne mithalten zu können. Daniel Ricciardo hatte im Freien Training auch gleich noch einen Motorschaden, obwohl Renault eigentlich eine eher konservative und zuverlässige Spezifikation der Antriebseinheit zu den ersten Rennen des Jahres bringen wollte.

Schaut man auf das bisherige Wochenende, wird es Red Bull im Kampf mit Williams und Ferrari um die besten Plätze hinter Mercedes schwer haben, denn beide Teams scheinen aktuell schneller zu sein. "Der Abstand zu Mercedes ist, soweit wir es schon sehen können, noch genauso groß wie Ende vergangenenen Jahres. Aber die Gruppe dahinter sieht ziemlich eng aus", meint Horner.

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