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Renault: Mit Punkten und Upgrades im Gepäck nach Barcelona

In Sotschi profitierte Kevin Magnussen von den Problemen der Konkurrenz und bescherte Renault die ersten Punkte - Wiederholung in Barcelona unwahrscheinlich

(Motorsport-Total.com) - In Russland sammelte Kevin Magnussen zuletzt die ersten WM-Punkte für Renault in dieser Saison. Der Däne beendete das Rennen überraschend auf Rang sieben und fuhr damit die ersten Zähler des Jahres ein. "Natürlich sind alle glücklich, dass wir endlich Punkte sammeln konnten", berichtet Magnussen. Der 23-Jährige erklärt aber auch: "Wir machen uns aber nichts vor und denken, dass das unser Level ist. Wir hatten etwas Glück, weil viele andere Probleme in der ersten Runde hatten."

Kevin Magnussen

Kevin Magnussen fuhr zuletzt in Russland die ersten Punkte des Jahres ein Zoom

In Sotschi sahen unter anderem Sebastian Vettel und Max Verstappen nicht die Zielflagge. Die beiden Red Bulls verpassten die Punkte nach einer Kollision in der ersten Runde ebenfalls. Der siebte Platz spiegelt damit nicht das echte Kräfteverhältnis wieder. "Wir müssen uns noch ziemlich verbessern, bevor das unser echtes Niveau ist. Aber wie gesagt: Es ist schön, endlich Punkte zu haben", so Magnussen.

"Das Ergebnis zeigt, dass es möglich ist, Punkte zu holen. Wenn so etwas wie der Unfall in der ersten Runde passiert, dann müssen wir da sein und es ausnutzen", erklärt der Däne. In Barcelona geht Renault unter anderem mit neuen Front- und Heckflügeln an den Start. Beim Test in der kommenden Woche soll außerdem eine neue Ausbaustufe des Motors ausprobiert werden, die gerüchteweise 30 PS mehr liefern soll.


Fotos: Großer Preis von Spanien, Pre-Events


In Barcelona müssen Magnussen und Teamkollege Jolyon Palmer allerdings noch mit der alten Version fahren. Damit könnten die beiden Gefahr laufen, im Qualifying bereits zum vierten Mal in Folge in Q1 auszuscheiden. "Es sieht so aus, dass das Qualifying unser Schwachpunkt ist", weiß auch Magnussen und erklärt: "Offensichtlich können andere im Qualifying noch etwas herausholen, was wir nicht können."

"Daran müssen wir arbeiten, aber es ist nicht das einzige. Wir liegen in vielen verschiedenen Bereichen hinten. Wir müssen uns insgesamt verbessern. Momentan sind wir in der Situation, dass wir ein Auto haben, das im vergangenen Jahr nicht durchgängig entwickelt wurde. Das müssen wir jetzt aufholen. Wir müssen geduldig sein und extrem hart arbeiten. Wir müssen die anderen einholen, die sich aber ebenfalls verbessern", so Magnussen.

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