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Red Bull: Verstappen drückt, doch Kwjat sammelt Argumente

Daniil Kwjat spürt den Druck von Max Verstappen im Nacken, doch er will Red Bull weiter mit guten Leistungen von sich überzeugen - wie in Schanghai

(Motorsport-Total.com) - Mit seinem zweiten Podestplatz in der Formel 1 hat Daniil Kwjat beim Rennen in China ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass er sich nicht einfach von Youngster Max Verstappen aus dem Red-Bull-Cockpit drängen lassen möchte. Gerüchten zufolge besitzt der Niederländer für 2017 die Qual der Wahl, doch am logischsten erscheint ein Aufstieg von Toro Rosso zum Mutterteam Red Bull.

Daniil Kwjat, Max Verstappen

Daniil Kwjat und Max Verstappen: Wer fährt 2017 für Red Bull? Zoom

Doch Daniel Ricciardos erste Startreihe und Daniil Kwjats Podest in Schanghai haben gezeigt, dass die Bullen bereits fähiges Personal in ihren Boliden sitzen haben. Beide geben alles, um die Bosse davon zu überzeugen, ihnen auch für 2017 einen neuen Vertrag zu geben. "Ich sehe meine Zukunft natürlich bei Red Bull und würde zusammen gerne so viel wie möglich gewinnen. Das ist mein Traum", erklärt Kwjat angesichts der Lage.

Er hofft, dass diese Gefühle beidseitig sind und dass sie schon bald offiziell verkündet werden. Seinen Wert bewiesen habe er - auch in etwas härteren Zeiten für das Team. 2015 konnte der Rennstall aus Milton Keynes erstmals seit 2008 keinen Sieg herausfahren, doch Kwjat kämpfte sich durch und behielt gegen Teamkollege Daniel Ricciardo mit 95 zu 92 Punkten die Oberhand. "Ich habe dem Team die meisten Punkte gebracht, und das sollte auch anerkannt werden", sagt er.

Das beste Argument für einen Verbleib wären aber weiter starke Leistungen und gute Ergebnisse. Sollte sich Red Bull dann dennoch gegen ihn entscheiden, würde das aber auch die Chancen auf einen anderen Platz verbessern, meint er: "Wenn man das in der Formel 1 schafft, dann ist man auf der sicheren Seite, egal wie die äußeren Umstände auch aussehen."

An diesem Wochenende steht Kwjats Heimrennen in Sotschi an. Dort will er die Leistung von China wiederholen. Er ist überzeugt, dass Red Bull auch in Russland stark sein wird, denn der RB12 funktionierte auch in Schanghai gut, obwohl die Vorzeichen mit der langen Gerade nicht gut standen. "Es scheint als würde uns jede Strecke jetzt gut liegen, besonders im Renntrim. Es gibt keinen Grund, warum wir nicht auch in Sotschi ein starkes Rennen zeigen und wichtige Punkte holen sollten."

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