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Red Bull stichelt wieder gegen Renault: "Es gab Abneigung"

Nicht nur an der Personalie Mario Illien rieben sich die Ex-Lieblingspartner auf: Horner ärgert sich über Vorbehalte der Franzosen, Red Bulls Hilfe anzunehmen

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Red Bull in der kommenden Saison inkognito unter dem TAG-Heuer-Label mit Renault zusammenarbeitet, tritt Christian Horner gegen die Franzosen nach. Der Teamchef behauptet, der frühere Lieblingspartner seines Arbeitgebers hätte die Unterstützung im Laufe des vergangenen Jahres zurückgefahren und poltert: "Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass Renault die technischen Mittel und Möglichkeiten zur Simulation, die wir ihnen anbieten wollten, beherzigt hätte."

Christian Horner

Christian Horner hatte mit Renault offenbar mehr Kummer und Sorgen als Freude Zoom

Vielmehr sei ein eigenes Werksprojekt initiiert und die Bemühungen darauf konzentriert worden. Auch die Verbindung zu Motorenpapst Mario Illien (mittlerweile für das Renault-Projekt eingespannt), den die Österreicher in beratender Funktion Ende 2014 zurück in die Formel 1 holten, sei erst dann genutzt worden, als der Konzern eigene Wegen gehen wollte. "Zunächst gab es Vorbehalte dagegen, mit Mario zu zusammenzuarbeiten", so Horner.

Nach der Gründung einer mit den Anrieben beschäftigten Arbeitsgruppe will der Brite "nicht die problemloseste Beziehung" zwischen Milton Keynes und Viry erlebt haben und blickt zurück: "So wurde die Frustration immer größer." Anschließend sei das Verhältnis von Abneigung geprägt und und eine ineffiziente Parallelentwicklung im Illien hätte sich eingestellt. "Wir haben eine Menge in die Arbeitsgruppe und in einige Spezialisten investiert. Umso ärgerlicher ist es, dass das alles nicht gefruchtet hat", so Horner.

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