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Formel 1 2016: Red Bull erwartet schwierigen Saisonstart

Christian Horner erwartet für Red Bull in der Formel 1 einen schwierigen Start in die Übergangssaison 2016, sieht das Team langfristig aber gut aufgestellt

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Red Bull in diesem Jahr in der Formel 1 zum ersten Mal seit der Saison 2008 ohne Sieg geblieben war, rechnet Teamchef Christian Horner damit, dass sein Team auch zum Auftakt der kommenden Saison noch nicht aus eigener Kraft um Siege fahren wird. "Der Start ins Jahr wird für uns recht schwierig sein", so Horner im Gespräch mit 'Motorsport.com', "aber dann sollten wir in der zweiten Saisonhälfte Fortschritte machen."

Daniil Kwjat

Die Saison 2016 ist für Red Bull ein Übergangsjahr in der Formel 1 Zoom

Nach monatelangem hin und her stand erst im November fest, dass Red Bull auch 2016 mit den ungeliebten Antriebseinheiten von Renault fahren muss. Die Hybrid-Antriebe des französischen Autobauers werden allerdings von Red Bull und der Motorenschmiede Ilmor überarbeitet und unter dem Namen des Uhrenherstellers TAG-Heuer eingesetzt.

Mut macht Horner beim Blick auf die neue Saison, dass einem Mitbewerber im vergangenen Winter ein deutlicher Leistungssprung gelungen war. "Im vergangenen Jahr sah es so aus, als sei der Ferrari-Motor der schlechteste der drei, aber so schnell können sich die Dinge ändern", verweist der Teamchef auf die Steigerung der Italiener.


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Nachdem die Unsicherheit der vergangenen Monate, in der auch ein Ausstieg von Red Bull aus der Formel 1 im Bereich des Möglichen lag, beseitigt ist, sieht Horner sein Team in besserer Form als im Winter 2014/15. Doch die kommenden Saison ist für den Teamchef ohnehin nur eine Art Übergangsjahr.

"2017 wird ein Neustart, denn dann wird entweder ein unabhängiger oder ein Werksmotor verfügbar sein. Außerdem gibt es neue Regeln für das Chassis, daher können wir mit einem weißen Blatt Papier anfangen", so Horner über die Regeländerungen, die er für sein Team als große Chance sieht.