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Hamilton: Champion auf der Strecke, Nachzügler in der Schule

Mercedes-Pilot und Saison-Klassenbester Lewis Hamilton gibt zu nicht gerne zur Schule gegangen zu sein und viel vom Unterrichtsstoff verpasst zu haben

(Motorsport-Total.com) - Auf den Grand-Prix-Strecken dieser Welt kommt derzeit keiner an ihn ran - in der Schule hatte Mercedes-Pilot Lewis Hamilton jedoch Nachholbedarf. "Schule hat mir nicht viel Spaß gemacht", gibt er gegenüber Kinderreportern der 'Stuttgarter Zeitung' zu. Doch der dreimalige Formel-1-Weltmeister hat durchaus Interesse an Bildung und will sich dafür auch engagieren.

Lewis Hamilton

Das Schulbankdrücken gehörte nicht zu den Paradedisziplinen von Lewis Hamilton Zoom

Die Saison 2015 schloss er zum dritten Mal in seiner Karriere als Klassenbester ab, in der Schule blieb sein Startplatz jedoch oft leer. "Als Legastheniker habe ich mich schwergetan. Außerdem verpasste ich freitags den Unterricht, da ich an Wochenenden Rennen fuhr", so Hamilton, der bereits im Alter von acht Jahren mit dem Kartsport begonnen hatte.

Neben den üblichen Spaß-Fächern Sport und Musik - Themenbereiche, die der Brite noch heute intensiv auslebt - hatte Hamilton aber auch bereits in jungen Jahren Interesse an Sprachen wie Französisch; "auch wenn ich die Sprache bis heute nicht kann", gesteht der Jetsetter ein.

Für den heute 30-Jährigen ist Bildung ein wichtiges Thema. Nach seinem Karriere-Ende könnte er sich vorstellen, benachteiligte Kinder mit einer Kombination aus Leidenschaft und Schulstoff zu unterstützen. Im schweben Schulen vor, "wo sie ein Instrument lernen können und eine gute Ausbildung bekommen".