powered by Motorsport.com

"Raumschiff-Steuerpult": Lenkräder der Rosbergs im Vergleich

Nico Rosberg nahm sein aktuelles Formel-1-Lenkrad in die Hand und verglich es mit dem von Vater Keke Rosberg - Wenn Steinzeit auf Raumfahrt trifft...

(Motorsport-Total.com) - Das Lenkrad der Formel-1-Piloten erinnert heutzutage eher an eine hochmoderne Kommandozentrale. Viele bunte Knöpfe und Rädchen, dazu ein Bildschirm, auf dem relevante Daten angezeigt werden. Nico Rosberg verglich nun sein aktuelles Lenkrad mit dem seines Vaters Keke - und war erstaunt. "Mensch, da war ja sogar ein Knopf dran", witzelt er bei 'Sport Bild'.

Titel-Bild zur News: Mercedes-Lenkrad

"Raumschiff-Steuerpult": So sieht das Lenkrad von Nico Rosberg aus Zoom

Sein Vater Keke Rosberg fuhr von 1978 bis 1986 in der Formel 1 und krönte sich 1982 zum Weltmeister. Rosberg erinnert sich daran, dass sein Vater ihm einmal erzählte, dass es damals noch keinen Funk-Verkehr zwischen Boxenmauer und Fahrer gab. Daraus folgert er: "Muss also der Trinkknopf gewesen sein!"

Rosberg selbst gibt zu, dass sein Lenkrad eher einem "Steuerpult eines Raumschiffs" ähnelt, betont aber: "Trotzdem kann ich immer noch alles bedienen ohne abgelenkt zu werden, selbst bei Höchstgeschwindigkeit." Sein Lenkrad hat insgesamt zwölf Knöpfe, neun Rädchen, zwei Schaltwippen, einen Kupplungshebel und dazu das Display.

"Mittlerweile ist das alles im Unterbewusstsein verankert. Ich sehne mich nicht nach den Autos von früher. Mir ist es lieber, ich habe viele Knöpfe. Weil die Herausforderung noch größer ist und das Knopfchaos mir eine weitere Möglichkeit bietet, die ich zu meinem Vorteil nutzen kann", so Rosberg bei 'Sport Bild'.

Keke Rosberg

Keke Rosberg, Vater von Nico, fuhr von 1978 bis 1986 in der Formel 1 Zoom

Seinem Vater hingegen vergeht bei dem Anblick auf die vielen Knöpfe fast die Lust aufs Rennfahren: "Wenn ich sehe, wie viele Knöpfe Nicos Lenkrad hat, weiß ich nicht, ob ich überhaupt noch Lust hätte, Formel 1 zu fahren."