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Pirelli: Neuer Hard-Reifen wohl erst wieder in Suzuka

Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery rechnet vor dem Grand Prix von Japan Anfang Oktober nicht mit einem weiteren Testeinsatz der neuen Hard-Mischung

(Motorsport-Total.com) - Für den Großen Preis von Deutschland in Hockenheim brachte Reifenhersteller Pirelli neben den beiden Mischungen Soft und Medium die neue Version der härtesten Mischung im Spektrum an die Strecke. Der überarbeitete Hard-Reifen konnte am Freitag angesichts der Regenschauer aber kaum getestet werden und wird aller Voraussicht nach so schnell auch nicht wieder im Rahmen eines Rennwochenendes auftauchen.

Die Hard-Mischung von Pirelli

Die neue Hard-Version wird erst gegen Ende der Saison zurückkehren Zoom

"Es wurden zwar ein paar Runden damit gedreht, aber wir haben absolut nichts gelernt", gesteht Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery nach den beiden Freitagstrainings in Hockenheim mit Blick auf die neue Experimentalmischung. Bereits vor zwei Wochen in Silverstone, wo der Reifen erstmals an einem Grand-Prix-Wochenende an der Strecke vorrätig war, hatte das Wetter keine Erkenntnisse zugelassen. Deshalb kommt Hembery zu dem Schluss: "Das war es fürs Erste."

Der Brite rechnet nicht vor Oktober mit dem nächsten Versuch, den neuen Hard-Reifen von den Teams testen zu lassen. "Wir werden es zu einem späteren Zeitpunkt der Saison noch einmal probieren. Suzuka wäre für uns ideal, wenn wir bis dahin genügend Reifen produziert haben. Sollte das nicht klappen, dann vielleicht Brasilien oder ein anderes Rennen am Ende der Saison." Der Grand Prix von Japan in Suzuka steht als 15. von 20 Weltmeisterschaftsläufen am 7. Oktober auf dem Programm. Danach folgen nur noch Südkorea, Indien, Abu Dhabi, die USA und das Saisonfinale im brasilianischen Sao Paulo.


Am kommenden Wochenende in Ungarn wird es den neuen Hard-Reifen laut Hembery angesichts der knappen Zeit nicht geben. "Auch bis Spa haben wir nicht genug Zeit und in Monza ergibt es wenig Sinn", so der Pirelli-Motorsportchef. An einen Renneinsatz noch in diesem Jahr denkt man bei den Italienern ohnehin nicht, um den Titelkampf nicht zu verfälschen. Stattdessen liegt das Hauptaugenmerk darauf, inwieweit sich die Autos der 2012er-Generation im Umgang mit dem neuen Reifen vom Renault R30 aus der Saison 2010, der als Pirelli-Testauto dient, unterscheiden.

"Die diesjährigen Autos verhalten sich komplett anders", hält Hembery auf Basis der an den bisherigen neun Rennwochenenden gesammelten Daten fest und präzisiert: "Wir sehen nicht dieselben Temperaturunterschiede zwischen Vorder- und Hinterreifen und erkennen bei einigen der Autos auch nicht die Empfindlichkeit aus der Vergangenheit." Im Verlauf der kommenden Wochen und Monate erwartet der Brite durch die stetige Weiterentwicklung auf Seiten der Teams aber "eine Rückkehr zu gewohnten Verhältnissen".

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