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  • 22.09.2011 · 18:44

Permane: Mehr Abtrieb für den R31

Renault kommt mit neuen Teilen nach Singapur: Chefingenieur Alan Permane ist zuversichtlich, dass der R31 dadurch einige Zehntelsekunden schneller ist

(Motorsport-Total.com) - Renault hatte auf langsamen Strecken bisher zu kämpfen. Sowohl in Monaco als auch in Budapest lag man klar zurück. Neue Aerodynamikteile sollen dieses Problem lösen und für den Rest der Saison dauerhafte Top-10-Platzierungen ermöglichen. Gelingt dem Team in Singapur ein weiterer Schritt nach vorne in Richtung Mercedes?

Alan Permane

Renault-Chefingenieur Alan Permane verspricht sich sehr viel von den Updates

Frage: "Das Wochenende in Singapur ist speziell, oder?"
Alan Permane: "Im Vergleich zu den anderen Strecken grenzt sich Singapur klar ab. Der Aspekt, dass wir in der Nacht fahren macht es für die Fahrer und das Team recht interessant. Wir arbeiten hier nach einem anderen Verhaltensmuster. Wir behalten die europäische Zeit bei. Wir arbeiten nachts und schlafen am Tag. Das klappt bei uns recht gut."

Frage: "Welche Wirkung hat das Fahren bei Nacht?"
Permane: "Es macht keinen großen Unterschied aus, weil die Beleuchtung so gut ist. Es gibt nur wenig, was die Fahrer beklagen. Eine der wenigen Sachen, die wir ändern, ist die Helligkeit der Anzeigen im Cockpit, damit die Fahrer nicht geblendet werden. Der Rest ist sehr ähnlich."

Bruno Senna

Das Renault-Team befindet sich seit Spa-Francorchamps im Aufwärtstrend Zoom

Frage: "Der R31 hatte Probleme auf langsamen Strecken. Warum sollte sich das ändern?"
Permane: "Es ist wahr, dass wir Monaco sehr zu kämpfen hatten. In Ungarn lief es auch nicht so gut. Die Updates, die wir seitdem ans Auto gebracht haben, funktionieren. Das Auto lief in Spa sehr gut und auch in Monza waren wir gut. Ich bin weitaus zuversichtlicher als in Spa, weil die Daten zeigen, dass das Auto deutlich besser geworden ist. Unser Ziel ist es beide Autos in die Top 10 zu bringen. Ich denke, dass ist möglich."

Frage: "Welche Wirkung haben die neuen Teile?"
Permane: "Wir haben ein Update, dass dem Auto mehr Abtrieb verschafft. Das verwenden wir hier und für den Rest der Saison. Es sollte uns ein paar Zehntelsekunden bringen. Zudem haben wir noch einen neuen Frontflügel in der Pipeline. Den haben wir aber noch nicht hier im Einsatz. Er wird in Suzuka erstmals eingesetzt und sollte uns viel mehr Abtrieb auf der Vorderachse verschaffen. Das dürfte ein Vorteil sein. Schade, dass wir ihn hier noch nicht haben. Aber für Suzuka sollte das ein weiterer Schritt vorwärts sein."