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Perez' mystische Zukunft: "Das, was ich immer gewollt habe"

Sergio Perez spricht davon, dass etwas passieren wird, was er schon immer wollte und hofft auf eine Bekanntgabe in Singapur - Großes Lob für Force India

(Motorsport-Total.com) - Bleibt er oder geht er? Die Zukunft von Force-India-Pilot Sergio Perez steht weiter in den Sternen, obwohl Teamchef Vijay Mallya seit Wochen betont, dass der Mexikaner für 2017 unter Vertrag steht. Perez selbst wollte sich bislang allerdings nicht festnageln lassen und spekuliert wohl auf einen Platz bei einem anderen Team - Williams und Renault werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt.

Sergio Perez

Sergio Perez: Ein Treuebekenntnis klingt im Normalfall anders Zoom

Zumindest Williams hätte nach dem Abgang von Felipe Massa ein Cockpit frei, und bei Renault könnten möglicherweise beide Fahrer ausgetauscht werden. In Monza lässt Perez nun einen nächsten kryptischen Hinweis fallen. "Es sieht so aus, dass etwas passieren wird, was ich immer wollte. Von daher bin ich sehr glücklich", erklärt er am Donnerstag, lässt aber offen, was er immer wollte. "Ich kann es hoffentlich in Singapur bekanntgeben."

Allerdings wäre auch ein Verbleib bei Force India keine schlechte Adresse, liegt der Rennstall doch mittlerweile vor beiden genannten Alternativen. In Spa konnte man sich an Williams vorbeischieben und auf Platz vier setzen. "Wir haben in den vergangenen Jahren hart gearbeitet, und in diesem Jahr haben wir endlich einen guten Fortschritt gesehen", lobt Perez. "Im Vorjahr konnten wir Fünfter werden, was schon ein großer Erfolg war, und noch weiter nach vorne zu kommen, benötigt schon eine große Anstrengung von allen."

Allerdings weiß er, dass Rang vier angesichts von nur zwei Zählern Vorsprung nicht in Stein gemeißelt ist. "Wir haben noch einen langen Weg in dieser Saison, und es wird nicht einfach werden, den vierten Platz zu verteidigen, aber zumindest können wir auf diesem Niveau kämpfen. Das macht mich schon extrem stolz", sagt "Checo" und rechnet in Monza wieder mit einem engen Kampf gegen Williams.

Warum es Force India mit den großen Teams gut aufnehmen kann, dafür hat der Mexikaner vor allem zwei Gründe erkannt. Grund eins: "Es gibt keine Politik im Team, von daher können wir unseren Job machen. Das ist ein großer Unterschied im Umfeld des Teams. Jeder arbeitet daran, besser zu werden", erklärt er. "In großen Teams mit großem Budget ist es ziemlich einfach, dass es schief geht. Es ist wichtig, eine gute Struktur und die richtigen Leute zu haben."

Grund zwei: "Wir haben uns früh auf die Schwächen konzentrieren können, und das hat uns enorm geholfen." Zwar habe man schon zu Saisonbeginn gewusst, dass der VJM09 ein konkurrenzfähiges Auto ist, allerdings hatte man vor allem Probleme mit dem Reifenabbau, was das Team schnell ins Hintertreffen gerieten ließ. "Wir haben unsere Problemzonen aber früh ausgemacht, und das war der Schlüssel", so Perez.