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Oscar Piastri: 2024 muss jeder Stint sitzen

Mit welchen Hausaufgaben McLaren-Fahrer Oscar Piastri in die Formel-1-Winterpause geht und was er 2024 besser machen will als in seiner Debütsaison 2023

(Motorsport-Total.com) - Den letzten Stint im Rennen zum ersten Stint machen, "das ist der Plan" von McLaren-Fahrer Oscar Piastri für seine zweite Saison in der Formel 1. Das kündigt der australische Rennfahrer nach dem Saisonfinale 2023 in Abu Dhabi an.

Titel-Bild zur News: Oscar Piastri im McLaren MCL60 beim Formel-1-Finale 2023 in Abu Dhabi

Oscar Piastri im McLaren MCL60 beim Formel-1-Finale 2023 in Abu Dhabi Zoom

Denn in Abu Dhabi habe er wieder einmal die Erfahrung gemacht, die bereits davor seine Debütsaison in der Formel 1 geprägt habe: Erst im letzten Stint im Rennen laufe er zur Bestform auf.

"Der erste und der zweite Stint waren dort nicht gerade die besten", meint Piastri. "Aber der letzte Stint sah wiederum ziemlich stark aus."

Was den McLaren-Fahrer konkret gestört haben dürfte: Im Vergleich zu Teamkollege Lando Norris hat Piastri in seinen Runden immer wieder "Ausreißer" nach oben drin, fährt einen Stint also nicht konstant sauber zu Ende. Das gelingt ihm erst, wie er es selbst betont, im dritten Stint. Und das belegt auch die Datenanalyse von F1 Tempo.

Es hat "klick" gemacht bei Oscar Piastri

Und das sei "definitiv die beste Lernerfahrung" für ihn selbst, sagt Piastri. Gerade der letzte Stint in Abu Dhabi habe ihm noch einmal die Augen geöffnet: "Da hat es auf einmal klick gemacht bei mir und die Pace war generell viel besser."

Ähnliches hatte zuvor schon Weltmeister Max Verstappen beschrieben: Beim Formel-1-Rennen in Baku sei ihm plötzlich klar geworden, wie er den Red Bull RB19 zu fahren habe.

Piastri hofft auf Vorteil im zweiten Formel-1-Jahr

Doch anders als Verstappen hat Piastri erst nächstes Jahr wieder Gelegenheit, seine Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Und er würde "ein paar Sachen anders machen, wenn ich das Rennen [in Abu Dhabi] noch einmal fahren könnte", sagt Piastri.

"Schon das ganze Jahr über waren die Rennen mein großer Fokus gewesen. Die Reifen sind nicht einfach zu händeln und das Auto ebenfalls nicht in manchen Bedingungen. Ich habe praktisch bei jedem Grand Prix neue Erfahrungen gemacht."

"Hoffentlich weiß ich nächstes Jahr besser, was ich bei den einzelnen Rennen erwarten kann, jetzt, wo ich sie alle mal kennengelernt habe. Hoffentlich macht mich das stärker."