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  • 20.09.2001 · 12:02

  • von Fabian Hust

Newssplitter - News kurz und bündig

Aktuelle News aus der Welt der Formel 1, kurz und bündig für Sie zusammengefasst

(Motorsport-Total.com) - Alles Gute Juan-Pablo Montoya!
BMW-Williams-Pilot Juan-Pablo Montoya feiert am heutigen Donnerstag seinen 26. Geburtstag. Sein Geburtstagsgeschenk packte der Kolumbianer fast eine Woche früher aus: er gewann vergangenen Sonntag in Monza sein erstes Formel-1-Rennen.

Juan-Pablo Montoya

Juan-Pablo Montoya ist seit heute 26 Jahre alt

Benetton mit Problemen bei Testfahrten
Bei den Testfahrten am gestrigen Mittwoch in Silverstone gab es für Benetton-Renault wieder einmal technische Probleme - nichts ungewöhnliches, denn man scheint die Komponenten mutwillig an ihre Grenzen zu treiben, hat man doch während den Rennen kaum mehr Probleme als andere Teams auch. Während sich Testfahrer Mark Webber auf Entwicklungsarbeiten für die kommende Saison konzentrierte, teste Jenson Button ein neues Auspuffsystem, das nach Aussage vom Technischen Direktor des Teams, Mike Gascoyne, "viel versprechend" aussieht.

BMW-Williams testet in Estoril
Von Mittwoch bis Freitag testet das BMW-Williams-Team im portugiesischen Estoril, wo man die Talente Antonio Pizzonia und Ricardo Sperafico ausprobiert. Bis zum Testende gibt sich das Team mit Ergebnissen bedeckt, dies bestärkt Einschätzungen von Insidern, wonach beide Fahrer in dieser Woche auf der Strecke um einen zweiten Platz als Testfahrer neben Marc Gené kämpfen.

Ferrari hat Interesse an italienischen Fahrern
90 Prozent aller Ferrari-Teammitglieder sind Italiener, nur bei den Fahrern beträgt die Quote momentan 0 Prozent. In einem Interview mit den 'Motorsportnews' hat Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo Interesse an italienischen Piloten angemeldet: "Es gibt ein paar gute Fahrer dort draußen und wir haben zwei Italiener, die sehr gut sind. Trulli hatte eine gute Saison, besonders im Qualifying und Fisichella hat in Belgien gezeigt, dass er Ergebnisse einfahren kann, wenn er ein konkurrenzfähiges Auto fährt."

Norbert Haug ein großer Fan von Räikkönen
Auf die Frage, warum man nicht Nick Heidfeld zu sich ins Team holte sondern dessen Teamkollegen Kimi Räikkönen redete Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug diplomatisch um den heißen Brei herum, doch es ist klar, dass sich der Schwabe von Räikkönen mehr erwartet als vom Mönchengladbacher. In den Augen von Haug ist Räikkönen "unglaublich viel versprechend" und er glaubt nicht, dass ein anderer junger Fahrer im Moment so konstante Leistungen bringt wie der Finne: "Wir glauben, dass Kimi Räikkönen eines Tages früher oder später Weltmeister mit McLaren-Mercedes werden wird", so Haug in der englischen Presse. Haug habe Räikkönen dieses Jahr sehr genau beobachtet und aufmerksam Sektorenzeiten und Geschwindigkeiten studiert - was er als sein Hobby bezeichnet.

Auch Proton dementiert Gespräche mit Minardi
Nachdem schon European-Minardi-Teamchef Paul Stoddart vor dem Grand Prix in Monza Gerüchte energisch vom Tisch wischte, dass er demnächst mit Proton-Motoren an den Start gehen wird, hat nun auch der Geschäftsführer Tengku Tan Sri Mahaleel Ariff des malaysischen Unternehmens dementiert, dass man mit Minardi eine Zukunft in der Formel 1 plane, man habe derzeit kein Interesse an der Formel 1.

Weiterhin keine Einigkeit im Machtkampf
Die Internationale Automobilausstellung IAA nahm man letzte Woche in Frankfurt zum Anlass, um noch einmal über die Formel-1-Konkurrenzserie "Formel Gold" der Automobilhersteller zu sprechen, aber auch über mögliche Einigungen mit Bernie Ecclestone zu sprechen. Das Fazit: Nichts neues. Die Hersteller wollen mehr Macht und mehr Geld, doch immer noch gibt es keine Einigung.

Frentzen zeigt Entschlossenheit
Während Heinz-Harald Frentzen nun über seine Rechtsanwälte um rund 16 Millionen Mark ausstehende Gelder von Jordan kämpft, fighted der Mönchengladbacher auch um seine Formel-1-Zukunft und zeigt dabei Entschlossenheit. Wie jetzt bekannt wurde, erhält Frentzen von seinem neuen Teamchef Alain Prost für den Rest der Saison kein Gehalt, nur eine Punkteprämie in Höhe von 200.000 Mark pro Punkt.

Alesi könnte sich Zukunft in den USA vorstellen
Mittlerweile steht fest, dass Jean Alesi seine Formel-1-Karriere beenden wird, wenn Eddie Jordan seinen Vertrag nicht verlängert, was derzeit sehr wahrscheinlich ist. Auch nach dem Horrorunfall von Alessandro Zanardi kann sich der Franzose eine Zukunft in der ChampCar-Serie vorstellen: "Ich war vom Unfall extrem geschockt, nicht so sehr über den Unfall selbst, aber für ihn", so Alesi gegenüber 'ITV'. "Mir tut es für seine Familie leid und ich hoffe, dass er sich gut erholen wird. Was das Rennfahren angeht, so habe ich mich nie gegen die ChampCars ausgesprochen. Ich weiß nicht, was ich nächstes Jahr machen werde, aber das ist etwas, für das ich mich schon immer interessiert habe."

Vorzeitiger "Urlaub" für Häkkinen unwahrscheinlich
In den letzten Tagen waren Gerüchte aufgetaucht, wonach Mika Häkkinen Testfahrer Alexander Wurz das Cockpit für den Rest der Saison überlassen könnte, doch das ist äußert unwahrscheinlich. Zunächst einmal hat der Finne zugesichert, auch in den USA an den Start zu gehen. Ferner würde Mika Häkkinen seinen Comebackplänen selbst ein Bein stellen, würde er nicht einmal die Motivation besitzen, diese Saison zu beenden und sich mit einem tollen Ergebnis abzumelden, was für ein Comeback essentiell wäre.

Häkkinen-Manager glaubt an Comeback
Mika Häkkinens Manager Keke Rosberg ist fest davon überzeugt, dass Mika Häkkinen nach ein, zwei Jahren Pause wieder in die Formel 1 zurückkehren könnte. Allerdings, so Rosberg, würde Mika Häkkinen nur bei McLaren-Mercedes sein Comeback feiern. Interessant war die Aussage des Finnen, wonach man ja nie wissen, was passieren könne - unter anderem nannte er einen Rücktritt von McLaren-Teamchef Ron Dennis als hinderlichen Grund eines Comebacks.

Dritte Operation für Zanardi
Alessandro Zanardi musste sich am Mittwoch einer dritten Operation unterziehen, bei der Wunden auf mögliche Unreinheiten oder Infektionen überprüft wurden. Der Routineeingriff verlief nach Plan und wird vermutlich am Freitag wiederholt werden. Die Ärzte sind mit dem Heilungsprozess der Wunden bisher zufrieden, es gibt keine Komplikationen.

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