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  • 25.03.2011 · 04:56

  • von Stefan Ziegler

Neue Sicherheits-Bestimmungen beim Heckflügel

Pünktlich zum Saisonauftakt der Formel 1 hat die FIA die Regeln zum verstellbaren Heckflügel noch einmal präzisiert: Auf nasser Strecke ist er nicht erlaubt

(Motorsport-Total.com) - Wenige Augenblicke vor der ersten Trainingseinheit der neuen Saison informierte Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting die zwölf Teams im Starterfeld der "Königsklasse" über eine Regeländerung beim verstellbaren Heckflügel: Die Fahrer dürfen dieses Zusatzsystem ab sofort nur noch auf trockener Strecke verwenden. Wer das Element im Nassen verstellt, muss mit einer Bestrafung rechnen.

Sergio Perez

Der neue, verstellbare Heckflügel darf nur bei trockener Strecke verwendet werden

Der Automobil-Weltverband (FIA) möchte durch diese Maßnahme gewährleisten, dass die Sicherheit der Fahrer bei schwierigen Wetterbedingungen nicht beeinträchtigt wird. Bei Regenrennen hätte der verstellbare Heckflügel ohnehin nicht zum Einsatz gebracht werden dürfen, nun erstreckt sich dieses Verbot auch auf Trainings und Qualifyings, wie Whiting den Teams in einem kurzen Schreiben mitteilt.

"Wie es bereits beim Treffen der Teammanager am Donnerstag besprochen wurde, möchte ich hiermit bestätigen, dass der verstellbare Heckflügel, der durch den Artikel 3.18 des Technischen Reglements zugelassen ist, aus Sicherheitsgründen nicht im Freien Training oder in der Qualifikation verwendet werden darf, wenn das Auto mit Intermediate- oder Regenreifen ausgerüstet ist."¿pbvin|512|3511|heck|0|1pb¿

"Jeder Fahrer, der den verstellbaren Heckflügel trotzdem verwendet, wenn er mit Intermediates oder Regenpneus unterwegs ist, wird der Rennleitung mit der Begründung gemeldet, dass er den Artikel 2.3 des Technischen Reglements bricht, der von 'gefährlichen Konstruktionen' handelt", heißt es in der Stellungnahme des Formel-1-Rennleiters. Diese neue Regelung tritt schon in Australien in Kraft.

In einem Freien Training oder einer Qualifikation auf trockener Strecke und bei Slickbereifung dürfen die Piloten weiterhin nach Belieben mit dem neuen Zusatzsystem operieren. Die als Überholhilfe gedachte Vorrichtung ist im Grand Prix allerdings auf den Einsatz auf der längsten Geraden limitiert und kann nur bei einem bestimmten Abstand zum jeweiligen Vordermann aktiviert werden.

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