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Nach Investitionen: Lotus-Team "in guter Verfassung"

Technikchef James Allison sieht keinen Grund, warum Lotus nicht an der Spitze sein sollte und setzt auf ein junges dynamisches Team - Innovationen haben sich gelohnt

(Motorsport-Total.com) - Ein Windkanal-Update im Jahre 2011, eine Aufstockung der CFD- und Simulatoranlagen und ein ambitionierter Weltmeister als Fahrer - Lotus hat keine Kosten und Mühen gescheut, wieder in Richtung Formel-1-Spitze zu drängen. Doch die Investitionen scheinen sich für das Team aus Enstone gelohnt zu haben. Ein Sieg in Abu Dhabi, dazu ein dritter Platz in der Weltmeisterschaft für Kimi Räikkönen - mehr konnte sich Lotus nicht wünschen. Doch das gute Jahr 2012 soll noch lange nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten: In diesem Jahr möchte sich das Team von Teamchef Eric Bouiller weiter steigern.

Kimi Räikkönen

Lotus braucht sich mit seinem neuen E21 nicht zu verstecken Zoom

Dass es dazu in der Lage ist, davon ist Lotus-Technikchef James Allison überzeugt: "Ich denke, das Team ist durch die Bank weg in technisch guter Verfassung", so der Brite gegenüber 'Autosport'. "Es ist voller Menschen, die ihr Business kennen und die eine Menge Erfahrung in den Schlüsselstellen mitbringen. Wir haben ein Team aus jungen Frauen und Männern, die zwar gerade einmal zwei oder drei Jahre aus der Universität raus, dafür aber extrem talentiert und hingebungsvoll sind."

Dies seien auch die großen Pluspunkte im Hinblick auf die kommende Saison. "Wir haben ein volles Arsenal an dem, was ein Team braucht, um konkurrenzfähig zu sein", weiß Allison und macht den Lotus-Fans Mut: "Es gibt keinen Grund, warum das Team nicht an der Spitze sein sollte." Die Testfahrten geben schon Anlass zur Hoffnung, zumindest zeitmäßig. Zwar kämpfte Kimi Räikkönen gestern mit kleineren Problemen an seinem E21 und fuhr nur 40 Runden. Doch seine Zeit reichte immerhin zu Platz vier, sein Teamkollege Romain Grosjean durfte sich am Mittwoch sogar über die Tagesbestzeit freuen.