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  • 17.04.2020 · 09:30

  • von Stefan Ehlen, Co-Autor: Jonathan Noble

"Mehr zum Spaß": Sebastian Vettel kauft sich einen Simulator

Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel erklärt, warum er lange keinen Simulator hatte, sich in der Coronavirus-Krise nun aber einen zugelegt hat

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel bleibt dabei: "Rennen werden in der echten Welt ausgetragen." Das hält den deutschen Formel-1-Rennfahrer aber nicht davon ab, in der virtuellen Racing-Szene mitzumischen. Denn in einer Ferrari-Telefonkonferenz räumt Vettel ein: "Bis vor ein paar Tagen hatte ich keinen Simulator." Jetzt aber hat er sich eine solche Anlage gekauft.

Sebastian Vettel

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Wie es zu diesem Sinneswandel kam? Vettel erklärt: "Ich war nie der Versuchung erlegen, weil ich nie die Chance hatte, [es zu auszuprobieren]. Ich hörte allerdings sehr vieles darüber, also dachte ich mir, ich hole mir ebenfalls einen [Simulator] und probiere das mal aus. Ich muss [den Simulator] aber erst noch richtig einstellen."

Sobald die Einrichtung abgeschlossen sei, dürfe man aber nicht davon ausgehen, dass Vettel pausenlos virtuelle Runden drehe. "Ich sehe keine Karriere im E-Sport, sondern mehr, dass ich es aus Spaß daran ausprobieren will", meint der Ferrari-Fahrer.

"Früher habe ich natürlich diverse Spiele gespielt, aber um ehrlich zu sein: Seitdem ich Kinder habe, stand das nicht sehr weit oben auf meiner Prioritätenliste. Also schauen wir einmal, wie viel Zeit mir wirklich [dafür] bleibt."


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Die jüngsten Ereignisse im E-Sport während der Coronakrise habe er verfolgt. "Ich habe auch gelesen, dass sich Charles [Leclerc] bei seinem Debüt gut geschlagen hat. Das war gut für ihn und das Team", sagt Vettel. "Ich bleibe aber dabei: Für mich steht dabei der Spaß im Vordergrund."

Vettel verspricht: Sein Fokus liege weiterhin auf den echten Rennen. "Alles andere macht einfach nur Spaß", so der viermalige Formel-1-Weltmeister. "Mir ist schon klar, dass manche Leute das sehr ernst nehmen und viel Zeit dafür aufwenden, aber ich habe auch Freude an anderen Dingen." Für ihn werde es also "irgendwas dazwischen".

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