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McNish: "Bin froh, dass sich Mika zurückgezogen hat..."

Allan McNish trauert zwar seinem ehemaligen Teamkollegen nach, ist aber auch froh, nicht gegen ihn fahren zu müssen

(Motorsport-Total.com) - Obwohl Allan McNish schon 32 Jahre alt ist, zählt er in diesem Jahr zu den Debütanten in der Formel 1. Der Schotte wird im Toyota-Team an der Seite von Mika Salo sein Formel-1-Debüt geben. Dagegen in diesem Jahr nicht mehr dabei sein wird Mika Häkkinen, der in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der Formel 1 geworden ist. Der Finne gewann 1998 und 1999 zwei Mal die Weltmeisterschaft und war auch 2000 der einzige Fahrer, der mit Michael Schumacher mithalten konnte.

Allan McNish

Allan McNish bestreitet in diesem Jahr sein erstes Jahr in der Formel 1

Obwohl Allan McNish in der Formel 1 noch nie gegen den "fliegenden Finnen" gefahren ist, kennt er den 33-jährigen Mann aus Helsinki. "Es ist lustig mit Mika, weil wir 1988 Teamkollegen waren und beide im Marlboro-Junior-Fahrer-Programm für zwei oder drei Jahre waren", erinnert sich der Schotte in einem Interview mit 'ITV-F1'. "Er hatte fantastischen Erfolg." Allan McNish wurde 1988 in der Europäischen Opel-Lotus-Meisterschaft mit einem Sieg Dritter, während sein finnischer Teamkollege den Meistertitel holte.

Während Mika Häkkinen seine Karriere nach dem Gewinn der Britischen Formel-3-Meisterschaft 1990 im Jahr darauf in der Formel 1 fortsetzte, wechselte Allan McNish nach dem Vizetitel in der Britischen Formel-3-Meisterschaft 1989 in die Formel 3000 und später zu den Sportwagenmeisterschaften, wo er in Nordamerika und Europa antrat und auch am 24-Stundenrennen von Le Mans teilnahm. Doch in die Formel 1 kam er nicht richtig rein. Anfang und Mitte der 1990er Jahre absolvierte er lediglich einige Testfahrten im Formel-1-Boliden. "In gewisser Weise bin ich enttäuscht, nicht gegen Mika im Grand-Prix-Sport zu fahren", fuhr Allan McNish fort. "Aber auf der anderen Seite bin ich glücklich, dass er sich zurückgezogen hat, weil er ein beeindruckender Charakter und ein ziemlich guter Fahrer war!"

Am 3. März wird der ehemalige FIA-GT-Fahrer nun sein Formel-1-Debüt geben, während sich sein ehemaliger Teamkollege die Rennen vermutlich vor dem Fernseher anschauen wird. Dass der Finne dabei seinen ehemaligen Teamkollegen beobachten kann, daran hat sogar der Schotte selbst fast nicht mehr geglaubt. "Es ist ein seltsamer Weg in die Formel 1, keine Frage", erklärte er. "Das war nicht so geplant, ich dachte sogar nicht über die Formel 1 nach."

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